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  • Adieu, Stress! – Das Buch hinter dem Titel

    Viele fragen uns: Ihr seid so entspannt mit Kind – wie macht ihr das? Das war der Startschuss für ‚Adieu, Stress!‘ – eine Sammlung von Geschichten, die zeigen, wie innere Ruhe möglich ist.

    💬 „Ihr seid so entspannt – wie macht ihr das?“

    Diese Frage wurde meinem Mann und mir in den ersten Monaten nach der Geburt unseres Sohnes immer wieder gestellt. Es klang fast schon wie ein Vorwurf – als ob Gelassenheit mit Kind ein Verbrechen wäre. Dabei lebten wir einfach unser Tempo, unsere Prioritäten, unser „weniger ist mehr“. Und irgendwann sagte ich zu ihm:
    „Weißt du was? Wir schaffen dieses Wort Stress einfach ab.“

    So entstand der Titel meines ersten Buchs: Adieu, Stress!
    Ein Abschied – ganz bewusst, ganz entschieden. Aber auch liebevoll. Denn Stress ist nicht immer schlecht. Manchmal treibt er uns an. Aber oft raubt er uns Energie – und den Blick für das Wesentliche. Mein Buch will diesen Blick zurückbringen.

    📖 Was steckt drin?

    Adieu, Stress! ist eine Sammlung von 120 Kurzgeschichten, jede nur eine Seite lang. Die Geschichten drehen sich um Alltagsthemen, die uns alle betreffen:

    • Entscheidungen
    • Veränderungen
    • Finanzen
    • Arbeitsleben
    • Austausch
    • Dankbarkeit
    • Kommunikation
    • Problemlösung
    • Wahrnehmung

    Ich habe sie in diese Kapitel aufgeteilt, um jeweils einen thematischen Schwerpunkt setzen. Jede Geschichte beginnt mit einem Zitat und lädt dazu ein, für einen Moment innezuhalten. Einige Texte sind sehr persönlich, andere beobachtend oder komplett fiktiv. Doch sie alle haben ein Ziel:
    Impulse geben, zum Nachdenken anregen, Gelassenheit fördern.

    ✍️ Warum so kurz?

    Unsere Aufmerksamkeitsspanne hat sich verändert. Social Media hat unsere Lesegewohnheiten geprägt. Ich wollte darauf reagieren – nicht mit noch mehr Ablenkung, sondern mit Konzentration:
    Eine Seite. Eine Geschichte. Ein Gedanke.

    Diese Kürze macht das Buch besonders geeignet für Menschen, die sagen: „Ich habe keine Zeit zu lesen.“
    Und gerade das ist das Paradoxe: Oft brauchen wir gerade dann, wenn wir keine Zeit haben, ein paar Minuten, um uns zu sammeln. Eine Seite kann reichen, um den Blickwinkel zu verändern.

    👥 Für wen ist das Buch?

    Ursprünglich habe ich es nur für mich geschrieben. Dann für meinen Mann – als Test, wie ein Online-Verkauf funktionieren könnte. Heute sehe ich das Buch als eine Einladung:
    An überforderte Mütter, die spüren, dass es auch anders gehen kann.
    An die Generation Z, die Orientierung sucht in einer lauten Welt.
    An alle, die bereit sind, sich selbst besser kennenzulernen – mit Leichtigkeit statt Leistungsdruck.

     Warum „Adieu“?

    Das französische Wort „Adieu“ hat für mich viele Bedeutungen. Ich habe selbst einige Monate in Frankreich gelebt. Mein Mann kommt aus Spanien, wo man ähnlich „Adiós“ sagt. Und in beiden Sprachen klingt etwas mit: ein Abschied mit Frieden. Ein Loslassen, das in sich rund ist.
    Und: Ich glaube an Gott – und für mich ist das „Adieu“ auch ein liebevoller Blick nach oben.

    👉 Im nächsten Blog erzähle ich, warum Perfektion nicht mein Ziel ist – und wie ich gelernt habe, Stress durch imperfektes Handeln zu reduzieren.

  • Vom Chaos zur Klarheit – Wie alles begann

    Während meine Eltern wegzogen und ich plötzlich ganz auf mich allein gestellt war, begann eine Reise – nicht nur durch Länder, sondern auch zu mir selbst. Und irgendwann merkte ich: ich schreibe nicht mehr nur für mich.

    ✈️ Der Anfang war kein Plan

    Manchmal entstehen die wertvollsten Dinge nicht aus festen Zielen, sondern aus zufälligen Momenten. So war es bei mir. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal ein Buch veröffentlichen würde – und doch begann alles genau da, wo ich auf mich allein gestellt war: zwischen Studiensemestern, Koffern, Ländern und Lebensphasen.

    Meine Eltern zogen während meines internationalen Studiums weg. Ich blieb zurück. Es war der Beginn einer Reise zu mir selbst. Mein Auslandssemester in Frankreich und das anschließende Praktikum in Kanada haben mir nicht nur neue Perspektiven eröffnet, sondern auch neue Fragen gestellt: Wer bin ich eigentlich? Wo gehöre ich hin? Was möchte ich vom Leben?

    🧠 Corona, Master & Kurzgeschichten

    Zurück in Deutschland startete ich meinen dualen Master – mit einem Modul zur Persönlichkeitsentwicklung. Was für viele ein netter Zusatz war, wurde für mich zum Schlüsselmoment. Ich begann, meine Gedanken aufzuschreiben. Zuerst unregelmäßig, dann fast täglich. Und plötzlich waren da Kurzgeschichten. Mal ernst, mal heiter. Mal konkret, mal metaphorisch.

    Die Pandemie bot – so hart sie war – einen Raum für Stille. Für Reflexion. Für Worte.

    💍 Vom Ich zum Wir

    Während ich lernte, mit mir selbst klarzukommen, trat ein neuer Mensch in mein Leben. Ich verlobte mich, heiratete – und aus meiner persönlichen Reise wurde eine gemeinsame. Gemeinsam gingen wir neue Wege, wuchsen mit den Herausforderungen – und wurden Eltern.

    Die Geburt unseres Sohnes veränderte vieles. Aber vor allem veränderte sie den Blick auf das, was wirklich zählt. Stress bekam eine neue Bedeutung. Freiheit auch. Und plötzlich wurde aus einem Schreibprojekt eine echte Idee: Warum nicht all diese Gedanken teilen? Warum nicht anderen zeigen, dass Klarheit möglich ist, selbst im Chaos?

    📖 Der Grundstein für „Adieu, Stress!“

    So wurde das erste Buch geboren. „Adieu, Stress!“ ist nicht die Antwort auf alles – aber es ist ein liebevoller Versuch, in kleinen Geschichten große Fragen anzustoßen. Geschichten, die mitten aus dem Leben stammen und für andere vielleicht genau zur richtigen Zeit kommen.

    Denn wer kennt es nicht: Manchmal reicht ein einziger Impuls, um alles in ein neues Licht zu rücken.

    👉 Im nächsten Blog verrate ich, warum ich glaube, dass Geschichten Brücken bauen – und wie meine Erzählungen Menschen miteinander verbinden sollen.