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  • Haadi – Aus einer Idee wurde ein Herzensprojekt

    Was als Selbstversuch begann, wurde zur Plattform: Haadi soll Menschen ermöglichen, flexibel und sinnhaft zu arbeiten – besonders Müttern, die oft zwischen allen Stühlen sitzen.

    💡 Alles begann mit einem Buch

    Was passiert, wenn zwei Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen ein gemeinsames Ziel entdecken?
    Haadi passiert.
    Was ursprünglich nur ein Test für das „Print on Demand“-System bei Amazon sein sollte, entwickelte sich zu einem echten Herzensprojekt – und einer Plattform mit Sinn. Mein Mann hatte schon länger davon geträumt, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Ich hatte gerade die Veröffentlichungsoption bei Amazon entdeckt. Also beschlossen wir: Warum nicht einfach beides verbinden?

    🤝 Aus Einzelarbeit wurde Teamwork

    Ich schenkte ihm mein Buch – als unser erstes Produkt. Gemeinsam überlegten wir, wie wir das Projekt aufbauen, gestalten und vertreiben könnten. Wir lernten unterwegs, verwarfen Pläne, passten an, optimierten – und vor allem: Wir wuchsen.

    Mit der Geburt unseres Sohnes wurde uns klar, dass wir eine andere Form von Arbeit wollen.
    Eine, die sinnstiftend, aber auch flexibel ist.
    Eine, die uns wachsen lässt, ohne uns zu erschöpfen.
    Und vor allem eine, die zeigt: Es geht auch anders.

    🌱 Was Haadi für uns bedeutet

    Der Name Haadi steht sinnbildlich für Führung, Richtung und Entwicklung. Genau das wollen wir mit dieser Plattform ermöglichen – für uns selbst, aber auch für andere:

    • für Mütter, die eine Alternative zu starren Arbeitsmodellen suchen
    • für junge Erwachsene, die etwas bewegen möchten
    • für Menschen mit Migrationshintergrund, die mit viel Potenzial und wenig Chancen starten
    • für alle, die sagen: Ich will nicht nur funktionieren, ich will etwas mit Bedeutung tun

    Wir leben in einer Welt, die von Veränderung geprägt ist. Unsere Antwort darauf ist nicht Hektik, sondern Haltung.

    🧭 Haadi als Raum für sinnvolle Arbeit

    Wir möchten Arbeitsformen schaffen, die zu Lebensrealitäten passen, statt andersherum. Aufgaben, die mit wenigen Stunden erledigt werden können, aber trotzdem Wirkung entfalten.
    Gerade für Mütter, die nach dem ersten oder zweiten Lebensjahr ihres Kindes nicht sofort zurück in Vollzeit möchten oder können, ist das ein wertvolles Zwischenmodell. Gleichzeitig geben wir jungen Menschen die Chance, erste Berufserfahrung zu sammeln, sich auszuprobieren – und vielleicht sogar mit uns gemeinsam neue Ideen umzusetzen.

    Purpose vor Profit

    Natürlich müssen wir wirtschaftlich denken – aber bei Haadi steht Sinn über Zahlen.
    Unser Wunsch ist, dass jede*r, der mit uns arbeitet, das Gefühl hat:
    „Ich bin Teil von etwas, das mir und anderen gut tut.“

    Ob über Bücher, Workshops, Online-Formate oder Projekte – Haadi soll eine Einladung sein, sich selbst zu entfalten und dabei anderen zu helfen.

    👉 Im nächsten Blog erzähle ich dir, was ich von meinen Auslandsaufenthalten gelernt habe – und wie sie mein heutiges Denken über Stress, Vielfalt und Kommunikation geprägt haben.

  • Wenn Geschichten Brücken bauen – Warum ich schreibe

    Ich habe über 450 Geschichten geschrieben – manche persönlich, manche fiktiv. Aber eines verbindet sie alle: sie wollen zum Nachdenken anregen. Nicht belehren, sondern begleiten.

    🌉 Worte als Verbindung

    Manchmal ist es ein stiller Gedanke, manchmal ein Gespräch, das nachhallt – und manchmal ist es einfach der Wunsch, verstanden zu werden. Für mich sind Geschichten mehr als Unterhaltung. Sie sind Brücken. Brücken zwischen Kulturen, Generationen, Perspektiven – und manchmal auch zwischen zwei Menschen, die sich im echten Leben vielleicht nie begegnen würden.

    Ich habe nie geplant, Autorin zu werden. Und doch schreibe ich seit Jahren. Still, für mich, abends auf dem Sofa, mit einer Tasse Tee in der Hand. Es war mein Rückzugsort – und mein Ventil.

    📝 Aus Gedanken wurden Geschichten

    2019 begann ich, erste Kurzgeschichten zu verfassen. Ohne Ziel, ohne Plan – einfach, weil es mir half, das Erlebte zu ordnen. Während meines dualen Masters, parallel zum Beruf und mitten in der Pandemie, war das Schreiben mein ruhiger Gegenpol. Es half mir, Dinge zu verarbeiten, sie aus einer anderen Perspektive zu betrachten – und oft sogar: zu verstehen.

    Ich schrieb auf Englisch, weil mein Studium und mein Umfeld international waren. Die Sprache floss, und mit ihr die Gedanken. Erst später übersetzte ich die Geschichten ins Deutsche, um sie auch meiner Familie und meinem Umfeld zugänglich zu machen. Dabei merkte ich: Diese Geschichten sind nicht nur für mich. Sie berühren andere. Sie geben Anstoß, Trost, Inspiration.

    📚 Ein Buch, das verbinden soll

    Als mein Mann und ich überlegten, wie wir seine Idee einer Online-Selbstständigkeit verwirklichen könnten, entstand unser erstes Produkt: mein Buch. Ein echtes Herzensprojekt – „Adieu, Stress!“ war geboren. Eine Sammlung von 120 Kurzgeschichten, jeweils nur eine Seite lang, eingeteilt in sieben Themenbereiche, die uns im Alltag begegnen: Entscheidungen, Veränderungen, Finanzen, Arbeitsleben, Austausch, Dankbarkeit – und immer wieder: das Leben selbst.

    Ich möchte mit diesen Geschichten Mut machen. Nicht, weil ich alles besser weiß – sondern weil ich weiß, wie wertvoll es ist, sich in den Erfahrungen anderer wiederzufinden. Besonders Mütter, junge Erwachsene oder Menschen in Umbruchsituationen sollen sich angesprochen fühlen.

    🧠 Geschichten, die haften

    Warum Geschichten? Weil Wissen allein nicht reicht. Wir wissen viel – aber wir handeln nur dann anders, wenn etwas uns emotional berührt. Wenn ein Bild im Kopf entsteht. Eine Szene. Eine Stimme. Eine Botschaft. Und genau das können Geschichten leisten. Sie bleiben im Gedächtnis – leise, aber dauerhaft.

    Ich habe bewusst auch fiktive Charaktere entwickelt, um bestimmte Lektionen auf metaphorische Weise zu vermitteln. Denn manchmal hilft ein Gespräch mit einem Käfer mehr als eine wissenschaftliche Abhandlung.

    👉 Im nächsten Blog erzähle ich dir, wie es zu unserem Buchtitel „Adieu, Stress!“ kam – und warum wir das Thema Stress neu definieren wollen.

  • Vom Chaos zur Klarheit – Wie alles begann

    Während meine Eltern wegzogen und ich plötzlich ganz auf mich allein gestellt war, begann eine Reise – nicht nur durch Länder, sondern auch zu mir selbst. Und irgendwann merkte ich: ich schreibe nicht mehr nur für mich.

    ✈️ Der Anfang war kein Plan

    Manchmal entstehen die wertvollsten Dinge nicht aus festen Zielen, sondern aus zufälligen Momenten. So war es bei mir. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal ein Buch veröffentlichen würde – und doch begann alles genau da, wo ich auf mich allein gestellt war: zwischen Studiensemestern, Koffern, Ländern und Lebensphasen.

    Meine Eltern zogen während meines internationalen Studiums weg. Ich blieb zurück. Es war der Beginn einer Reise zu mir selbst. Mein Auslandssemester in Frankreich und das anschließende Praktikum in Kanada haben mir nicht nur neue Perspektiven eröffnet, sondern auch neue Fragen gestellt: Wer bin ich eigentlich? Wo gehöre ich hin? Was möchte ich vom Leben?

    🧠 Corona, Master & Kurzgeschichten

    Zurück in Deutschland startete ich meinen dualen Master – mit einem Modul zur Persönlichkeitsentwicklung. Was für viele ein netter Zusatz war, wurde für mich zum Schlüsselmoment. Ich begann, meine Gedanken aufzuschreiben. Zuerst unregelmäßig, dann fast täglich. Und plötzlich waren da Kurzgeschichten. Mal ernst, mal heiter. Mal konkret, mal metaphorisch.

    Die Pandemie bot – so hart sie war – einen Raum für Stille. Für Reflexion. Für Worte.

    💍 Vom Ich zum Wir

    Während ich lernte, mit mir selbst klarzukommen, trat ein neuer Mensch in mein Leben. Ich verlobte mich, heiratete – und aus meiner persönlichen Reise wurde eine gemeinsame. Gemeinsam gingen wir neue Wege, wuchsen mit den Herausforderungen – und wurden Eltern.

    Die Geburt unseres Sohnes veränderte vieles. Aber vor allem veränderte sie den Blick auf das, was wirklich zählt. Stress bekam eine neue Bedeutung. Freiheit auch. Und plötzlich wurde aus einem Schreibprojekt eine echte Idee: Warum nicht all diese Gedanken teilen? Warum nicht anderen zeigen, dass Klarheit möglich ist, selbst im Chaos?

    📖 Der Grundstein für „Adieu, Stress!“

    So wurde das erste Buch geboren. „Adieu, Stress!“ ist nicht die Antwort auf alles – aber es ist ein liebevoller Versuch, in kleinen Geschichten große Fragen anzustoßen. Geschichten, die mitten aus dem Leben stammen und für andere vielleicht genau zur richtigen Zeit kommen.

    Denn wer kennt es nicht: Manchmal reicht ein einziger Impuls, um alles in ein neues Licht zu rücken.

    👉 Im nächsten Blog verrate ich, warum ich glaube, dass Geschichten Brücken bauen – und wie meine Erzählungen Menschen miteinander verbinden sollen.