Kategorie: Unsere Geschichte

  • Arbeit mit Sinn – Was junge Menschen heute suchen

    Viele wollen heute mehr als Geld: Sinn, Freiheit, Wirkung. Haadi will genau dort ansetzen – mit kleinen Aufgaben, die Großes bewirken können.

    🧠 Sinn statt nur Sicherheit

    Die Arbeitswelt hat sich verändert – und mit ihr die Menschen.
    Gerade die Generation Z, aber auch viele junge Eltern, stellen heute nicht mehr nur die Frage:
    „Wie verdiene ich Geld?“, sondern viel öfter:
    „Wie kann ich arbeiten, ohne mich selbst zu verlieren?“

    Sinn, Flexibilität und persönliche Entwicklung stehen hoch im Kurs. Gleichzeitig fehlt vielen der Zugang zu genau solchen Arbeitsmodellen. Genau hier möchte Haadi ansetzen.

    🔄 Zwischen Studium, Elternzeit & Orientierung

    Die Gespräche, die ich mit jungen Erwachsenen führe, ähneln sich:

    • „Ich habe Talent, aber keine Berufserfahrung.“
    • „Ich will arbeiten, aber nicht um jeden Preis.“
    • „Ich möchte etwas beitragen – aber auf meine Art.“

    Gleichzeitig erzählen mir viele Mütter:

    • „Ich würde gerne etwas machen, aber bitte ohne festen Zeitdruck.“
    • „Ich will im Kopf fit bleiben – trotz oder gerade wegen des Familienalltags.“
    • „Ich habe Ideen, aber mir fehlt der Raum, sie umzusetzen.“

    Es gibt so viel Potenzial – und trotzdem fühlen sich viele blockiert.
    Haadi will diese Lücke füllen.

    💡 Haadi: Arbeit, die sich dem Leben anpasst

    Mit Haadi entwickeln wir ein Modell, das Arbeit nebenbei möglich macht – aber nicht nebenbei gedacht ist.
    Denn auch kleine Beiträge können Großes bewirken. Ob Korrekturlesen, Social Media Beiträge gestalten, kurze Texte schreiben oder bei Projekten unterstützen:
    Wertvolle Arbeit muss nicht immer Vollzeit sein.

    Unser Ziel ist es, Aufgaben zu schaffen, die:

    • sinnvoll sind (also nicht nur „Beschäftigung“)
    • flexibel erledigt werden können
    • zugänglich sind für Menschen mit wenig Zeit oder ohne lange Lebensläufe
    • Wirkung entfalten – für die Person selbst und für andere

    🤝 Von Mitmachen zu Mitgestalten

    Haadi ist nicht nur eine Plattform, sondern eine Einladung:

    • an junge Menschen, sich auszuprobieren, Ideen einzubringen und durch echte Aufgaben zu lernen
    • an Eltern, sich mit wenigen Stunden pro Woche aktiv einzubringen, ohne dass die Familie zu kurz kommt
    • an Sinnsuchende, ihren Platz in einer stressfreien und dennoch produktiven Umgebung zu finden

    Denn wir glauben: Wenn Arbeit Sinn macht, fühlt sie sich nicht wie Arbeit an.

    🌱 Die Zukunft gestalten – gemeinsam

    Es ist Zeit, neue Wege zu gehen. Nicht gegen die Arbeitswelt, sondern neben ihr.
    Für all jene, die sagen:
    „Ich möchte gestalten, nicht nur funktionieren.“
    „Ich will wachsen – und dabei andere mitnehmen.“
    „Ich brauche Freiheit – aber auch Verbindung.“

    Haadi steht noch ganz am Anfang. Doch wir sind überzeugt:
    Kleine Ideen können große Veränderungen anstoßen.

    👉 Damit endet diese Blogreihe – aber vielleicht ist es der Anfang für dich? Schreib mir gerne, wenn du dich angesprochen fühlst oder Teil von Haadi werden möchtest.

  • Schreiben für Veränderung – Der Erlös als Brücke

    Mit einem Buch Menschen berühren – und mit dem Erlös etwas zurückgeben. Ein Brunnenprojekt in Togo ist mein persönlicher Weg, Worte in Wasser zu verwandeln.

    💧 Von Geschichten zu Trinkwasser

    Ich habe schon immer daran geglaubt, dass Worte Macht haben – aber noch stärker glaube ich daran, dass Taten den Unterschied machen.
    Als ich mein Buchprojekt Adieu, Stress! gestartet habe, war es ursprünglich ein sehr persönlicher Prozess: Ich wollte Gedanken ordnen, Erfahrungen teilen, anderen einen Impuls geben. Doch irgendwann spürte ich:
    Diese Geschichten dürfen nicht nur mir dienen.

    Deshalb habe ich beschlossen, einen Teil des Erlöses aus dem Buchverkauf in ein Projekt zu investieren, das mir sehr am Herzen liegt:
    Den Bau eines Brunnens in Togo.

    🌍 Zwei Welten – ein Ziel

    Während wir hier in Deutschland oft über zu viel Stress, digitale Überforderung oder fehlende Work-Life-Balance sprechen, kämpfen Menschen anderswo um Grundbedürfnisse.
    In ländlichen Regionen Togos ist Zugang zu sauberem Wasser keine Selbstverständlichkeit.
    Es bedeutet oft lange Wege, gesundheitliche Risiken und strukturelle Benachteiligung – vor allem für Frauen und Kinder.

    Für mich war klar: Wenn ich schon durch mein Buch Aufmerksamkeit bekomme, möchte ich diese Plattform auch für etwas Größeres nutzen.

    🛠️ Das Projekt – und meine Verantwortung

    Im Rahmen meiner ehrenamtlichen Arbeit mit dem Verein Sustainable Growth Projects e.V. in Wiesbaden hatte ich vor Jahren den Impuls, ein Brunnenprojekt in Zusammenarbeit mit dem Verein Humanity First e.V. zu initiieren.
    Die Idee blieb – aber die Umsetzung verzögerte sich.

    Jetzt, durch mein Buch, wurde das Projekt wieder lebendig. Ich stehe in der Verantwortung – und ich nehme sie gerne an. Denn soziales Engagement ist kein Zusatz für mich, sondern Teil meines Selbstverständnisses.

    ✍️ Schreiben mit Wirkung

    Mit diesem Schritt wurde mein Schreiben zu mehr als einem persönlichen Ausdruck. Es wurde zu einer Brücke:

    • zwischen hier und dort
    • zwischen digitaler Welt und realer Not
    • zwischen dem Wunsch nach innerer Ruhe und dem Einsatz für äußere Gerechtigkeit

    Ich hoffe, dass mein Buch nicht nur zum Nachdenken anregt, sondern auch zur Handlung motiviert – auf ganz unterschiedlichen Ebenen.

    🙌 Du kannst Teil davon sein

    Ob durch den Kauf des Buches, das Teilen eines Beitrags, eine Weiterempfehlung oder eine kleine Spende:
    Jede Handlung zählt.
    Und jede Verbindung, die wir schaffen, stärkt nicht nur andere – sondern auch uns selbst.

    Denn wenn Worte Brücken bauen können, dann können wir gemeinsam Wege gehen, die wir allein nie gegangen wären.

    👉 Im nächsten Blog, dem letzten der Reihe, widmen wir uns der Frage: Was wünschen sich junge Menschen heute von Arbeit – und wie kann Haadi darauf Antworten geben?

  • Lernen durch Vielfalt – Was ich von Kulturen lernte

    In Frankreich lernte ich Gelassenheit, in Kanada Pragmatismus, in Pakistan Dankbarkeit – und hier in Deutschland lerne ich, alles zu verbinden.

    🌍 Zwischen Sprachen, Ländern und Lebenswelten

    Wer in mehr als einer Kultur lebt, kennt das Gefühl: Nichts ist selbstverständlich – und genau das ist ein Geschenk.
    Ich hatte das Glück, mehrere Länder intensiv zu erleben: Frankreich, Kanada, Pakistan, Deutschland. Jedes Land war anders – in Mentalität, Tempo, Umgang mit Stress, Kommunikation, Erwartungen.
    Und jedes Land hat mich etwas gelehrt, das ich heute in mein Leben, mein Schreiben und mein Unternehmen einfließen lasse.

    🇫🇷 Frankreich: Gelassenheit im Chaos

    In Frankreich habe ich gelernt, dass Stress nicht automatisch entsteht, nur weil viel zu tun ist.
    Meine Kommiliton:innen blieben selbst am Tag vor einer wichtigen Abgabe entspannt. „Man macht, was man kann – und dann ist es gut.“
    Dieser Satz hat mich geprägt. Ich war es gewohnt, alles perfekt machen zu wollen. In Frankreich sah ich zum ersten Mal, dass es auch gut genug sein darf.
    Nicht aus Faulheit – sondern aus Vertrauen.

    🇨🇦 Kanada: Offenheit & Pragmatismus

    Kanada hat mir gezeigt, wie viel Kraft in Diversität steckt. Ich habe dort mit Menschen aus der ganzen Welt zusammengearbeitet – jeder brachte eine andere Perspektive mit, und trotzdem funktionierte das Miteinander.
    Kanadier:innen haben eine wunderbar pragmatische Art, Dinge anzugehen: lösungsorientiert, freundlich, direkt.
    Das hat mich gelehrt, Probleme nicht zu dramatisieren, sondern zu lösen – gemeinsam.

    🇵🇰 Pakistan: Dankbarkeit & Perspektivwechsel

    Ich bin in einer Familie mit pakistanischen Wurzeln aufgewachsen. Während viele hierzulande über Zeitmangel oder Meetings klagen, ist in Pakistan der Stress ein anderer:
    Es geht oft ums Überleben.
    Wasser, Strom, Bildung – das sind dort keine Selbstverständlichkeiten.
    Diese Erfahrung hat mich früh sensibilisiert: Für mich ist Stress heute nicht gleich Stress. Ich weiß, wie gut es uns hier geht – und ich versuche, diesen inneren Maßstab beizubehalten.

    🤝 Warum Vielfalt mich stark gemacht hat

    Durch die Vielfalt, die ich erleben durfte, habe ich gelernt:

    • Empathie ist erlernbar.
    • Gute Kommunikation überwindet Missverständnisse.
    • Stress entsteht oft durch unrealistische Erwartungen – nicht durch Realität.

    Ob im Buch oder im Unternehmen Haadi – meine Geschichten und Projekte leben von dieser Erfahrung. Ich möchte Menschen helfen, kulturelle Unterschiede nicht als Barriere, sondern als Schatz zu sehen. Denn jeder Mensch trägt etwas Wertvolles bei.

    ✍️ Vielfalt im Buchformat

    Auch in meinem Buch Adieu, Stress! spiegeln sich diese kulturellen Erfahrungen wider.
    Einige Geschichten erzählen von Sprachbarrieren, von Begegnungen mit „anderen“, von kleinen Missverständnissen mit großer Wirkung – aber auch von dem, was uns verbindet, ganz unabhängig von Herkunft oder Hautfarbe.

    Ich glaube daran, dass Vielfalt keine Modeerscheinung ist, sondern eine Lernchance für uns alle.

    👉 Im nächsten Blog geht es um ein zentrales Thema meines Buchs: Stress – und warum dieser Begriff je nach Herkunft völlig unterschiedlich erlebt wird.

  • Haadi – Aus einer Idee wurde ein Herzensprojekt

    Was als Selbstversuch begann, wurde zur Plattform: Haadi soll Menschen ermöglichen, flexibel und sinnhaft zu arbeiten – besonders Müttern, die oft zwischen allen Stühlen sitzen.

    💡 Alles begann mit einem Buch

    Was passiert, wenn zwei Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen ein gemeinsames Ziel entdecken?
    Haadi passiert.
    Was ursprünglich nur ein Test für das „Print on Demand“-System bei Amazon sein sollte, entwickelte sich zu einem echten Herzensprojekt – und einer Plattform mit Sinn. Mein Mann hatte schon länger davon geträumt, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Ich hatte gerade die Veröffentlichungsoption bei Amazon entdeckt. Also beschlossen wir: Warum nicht einfach beides verbinden?

    🤝 Aus Einzelarbeit wurde Teamwork

    Ich schenkte ihm mein Buch – als unser erstes Produkt. Gemeinsam überlegten wir, wie wir das Projekt aufbauen, gestalten und vertreiben könnten. Wir lernten unterwegs, verwarfen Pläne, passten an, optimierten – und vor allem: Wir wuchsen.

    Mit der Geburt unseres Sohnes wurde uns klar, dass wir eine andere Form von Arbeit wollen.
    Eine, die sinnstiftend, aber auch flexibel ist.
    Eine, die uns wachsen lässt, ohne uns zu erschöpfen.
    Und vor allem eine, die zeigt: Es geht auch anders.

    🌱 Was Haadi für uns bedeutet

    Der Name Haadi steht sinnbildlich für Führung, Richtung und Entwicklung. Genau das wollen wir mit dieser Plattform ermöglichen – für uns selbst, aber auch für andere:

    • für Mütter, die eine Alternative zu starren Arbeitsmodellen suchen
    • für junge Erwachsene, die etwas bewegen möchten
    • für Menschen mit Migrationshintergrund, die mit viel Potenzial und wenig Chancen starten
    • für alle, die sagen: Ich will nicht nur funktionieren, ich will etwas mit Bedeutung tun

    Wir leben in einer Welt, die von Veränderung geprägt ist. Unsere Antwort darauf ist nicht Hektik, sondern Haltung.

    🧭 Haadi als Raum für sinnvolle Arbeit

    Wir möchten Arbeitsformen schaffen, die zu Lebensrealitäten passen, statt andersherum. Aufgaben, die mit wenigen Stunden erledigt werden können, aber trotzdem Wirkung entfalten.
    Gerade für Mütter, die nach dem ersten oder zweiten Lebensjahr ihres Kindes nicht sofort zurück in Vollzeit möchten oder können, ist das ein wertvolles Zwischenmodell. Gleichzeitig geben wir jungen Menschen die Chance, erste Berufserfahrung zu sammeln, sich auszuprobieren – und vielleicht sogar mit uns gemeinsam neue Ideen umzusetzen.

    Purpose vor Profit

    Natürlich müssen wir wirtschaftlich denken – aber bei Haadi steht Sinn über Zahlen.
    Unser Wunsch ist, dass jede*r, der mit uns arbeitet, das Gefühl hat:
    „Ich bin Teil von etwas, das mir und anderen gut tut.“

    Ob über Bücher, Workshops, Online-Formate oder Projekte – Haadi soll eine Einladung sein, sich selbst zu entfalten und dabei anderen zu helfen.

    👉 Im nächsten Blog erzähle ich dir, was ich von meinen Auslandsaufenthalten gelernt habe – und wie sie mein heutiges Denken über Stress, Vielfalt und Kommunikation geprägt haben.

  • Balingen – Heimat im Herzen

    Balingen ist der Ort, der meinen Vater aufgenommen hat. Der Ort, an dem unsere Familie Wurzeln schlagen konnte. Und deshalb beginnt meine Autorenbeschreibung genau dort.

    🏡 Wo alles begann

    „In Balingen geboren und aufgewachsen…“ – so beginnt meine Autorenbeschreibung. Und das mit voller Absicht. Denn auch wenn meine Eltern mittlerweile in London leben und ich selbst in der Region Stuttgart wohne, wird Balingen für mich immer Heimat bleiben.

    Es ist der Ort, an dem ich nicht nur meine Schulzeit, sondern auch viele meiner Werte, Denkweisen und Erinnerungen gesammelt habe. Ein Ort, der meine Persönlichkeit geprägt hat – und damit auch mein Buch.

    🧭 Dankbarkeit in jeder Zeile

    Mein Vater kam vor 35 Jahren nach Deutschland – auf der Flucht vor religiöser Verfolgung in Pakistan. Er wurde in Balingen aufgenommen, fand eine Arbeit als Staplerfahrer bei Edeka. Später kam meine Mutter nach, wir vier Kinder wurden hier geboren.

    Ich empfinde für diese Stadt eine tiefe Dankbarkeit. Sie ist nicht nur geografischer Startpunkt meines Lebens, sondern ein Ort der Sicherheit, der Chancen – und der Bildung.

    Deshalb erwähne ich Balingen nicht nur in meiner Vita, sondern auch im Buchkapitel über Dankbarkeit. Denn manchmal ist Heimat nicht das, was auf deinem Ausweis steht, sondern das, was dein Inneres geformt hat.

    📚 Eine Kindheit zwischen Büchern

    Besonders geprägt hat mich die Stadtbücherei. Sie war für mich fast wie ein zweites Zuhause. Ich habe dort unzählige Stunden verbracht – eingetaucht in Geschichten, Gedanken, andere Welten.

    Schon früh habe ich Bücher geliebt, in denen gesellschaftliche Probleme thematisiert wurden – Sucht, Ausgrenzung, Verlust. Ich habe gelernt, durch das Lesen andere Erfahrungen nachzuvollziehen, ohne sie selbst machen zu müssen.
    Dieses empathische Lernen ist auch ein zentrales Element meiner eigenen Kurzgeschichten geworden.

    🧒 Von Kindheit zu Charakter

    Ich bin überzeugt:
    Eine schöne, geschützte Kindheit ist ein Fundament für innere Stärke.
    Die Liebe zur Schule, der Austausch mit Lehrer:innen, das bunte Miteinander in der Klasse – all das war für mich in Balingen selbstverständlich. Und heute merke ich, wie sehr es mein Vertrauen ins Leben und mein Selbstwertgefühl beeinflusst hat.

    In vielen meiner Geschichten steckt genau diese Stärke: das Vertrauen darauf, dass Wandel möglich ist – weil ich ihn erlebt habe.

    🌍 Heimatsort & Herzort

    Auch wenn ich heute woanders lebe: In meinem Herzen bleibt Balingen immer mein Heimatsort.
    Es war die erste Bühne meiner Gedanken. Der Ursprung meiner Worte. Und der Ort, an dem ich meine eine Lesung gehalten habe. Damit schließte sich ein schöner Kreis.

    👉 Im nächsten Blog nehme ich dich mit in die Entstehungsgeschichte von Haadi – unserem Herzensprojekt, das aus Buchstaben eine Bewegung machen will.

  • Perfektionismus adieu – Eine neue Definition von Erfolg

    Ich habe gelernt: Es muss nicht perfekt sein, um wertvoll zu sein. Es muss ehrlich sein. Und das reicht oft schon.

    🎯 Muss es perfekt sein?

    Diese Frage begleitet mich schon lange – und sie hat sich vor allem während meines Auslandsstudiums verändert. Ich war vorher sehr strukturiert, ehrgeizig, zielorientiert. Man könnte auch sagen: typisch deutsch. Alles sollte „richtig“ sein. Fehler bedeuteten fehlende Sorgfalt. Unvollständigkeit war undenkbar.

    Dann kam Frankreich.

    Es war der Tag vor einer Abgabe, und ich saß mit meinen Mitstudierenden in der Bibliothek. Ich war nervös, wollte nochmal alles kontrollieren. Doch meine französischen Kommilitonen blieben ganz entspannt.
    „On fait ce qu’on peut – mehr geht nicht.“
    Was für mich zunächst wie Nachlässigkeit klang, wurde zu einer Lebenslektion. Sie waren ruhig. Gelassen. Und das Ergebnis? Immer noch gut – vielleicht nicht perfekt, aber gut genug. Und das reichte völlig aus.

    Was mich das gelehrt hat

    Ich begann mich zu fragen:

    • Muss der Haushalt perfekt sein, um ein Zuhause zu sein?
    • Muss ein Projekt bis ins letzte Detail durchgeplant sein, um Wirkung zu entfalten?
    • Muss ein Buch tausendfach verkauft werden, um wertvoll zu sein?

    Die Antwort war immer häufiger: Nein.

    Wir leben in einer Gesellschaft, in der alles optimiert wird. Elternschaft. Karriere. Beziehungen. Selbstfürsorge. Doch genau dieser Druck, immer mehr, immer besser, immer weiter zu müssen, erzeugt: Stress.

    ✍️ Schreiben ohne Druck

    Als ich mein Buchprojekt begann, wusste ich: Ich will es nicht perfekt machen. Ich will es echt machen.
    Nicht alles darin ist poliert. Manche Geschichten sind roh, direkt, aus einem Gedanken entstanden. Und genau das macht sie greifbar. Menschen erkennen sich in der Unvollkommenheit wieder – weil sie selbst nicht perfekt sind.

    Ich habe „Adieu, Stress!“ nicht geschrieben, um mit literarischen Meisterwerken zu konkurrieren. Sondern um zu sagen:
    Du bist gut, auch wenn du nicht alles perfekt machst.
    Das zu spüren ist viel wertvoller als jeder Preis.

    🧠 Erfolg neu gedacht

    Heute definiere ich Erfolg anders.
    Nicht in Zahlen.
    Nicht in Applaus.
    Sondern in Momenten.

    Wenn mir eine Mutter schreibt, dass sie durch mein Buch wieder Hoffnung schöpft.
    Wenn ein junger Mensch eine Geschichte liest und sagt: „Das hat mir geholfen.“
    Dann ist das für mich Erfolg.

    🛑 Perfektion ist kein Ziel mehr

    Ich darf lernen. Ich darf Fehler machen. Ich darf Umwege gehen.
    Und du auch.
    Denn oft liegt genau dort die Magie: In der Echtheit. Im Mut zur Lücke. In der Entscheidung, einfach mal nicht perfekt zu sein – und es trotzdem (oder gerade deswegen) gut zu machen.

    👉 Im nächsten Blog erzähle ich dir, welche Rolle meine Heimatstadt Balingen für mich spielt – und warum ich sie in meinem Buch bewusst erwähne.

  • Adieu, Stress! – Das Buch hinter dem Titel

    Viele fragen uns: Ihr seid so entspannt mit Kind – wie macht ihr das? Das war der Startschuss für ‚Adieu, Stress!‘ – eine Sammlung von Geschichten, die zeigen, wie innere Ruhe möglich ist.

    💬 „Ihr seid so entspannt – wie macht ihr das?“

    Diese Frage wurde meinem Mann und mir in den ersten Monaten nach der Geburt unseres Sohnes immer wieder gestellt. Es klang fast schon wie ein Vorwurf – als ob Gelassenheit mit Kind ein Verbrechen wäre. Dabei lebten wir einfach unser Tempo, unsere Prioritäten, unser „weniger ist mehr“. Und irgendwann sagte ich zu ihm:
    „Weißt du was? Wir schaffen dieses Wort Stress einfach ab.“

    So entstand der Titel meines ersten Buchs: Adieu, Stress!
    Ein Abschied – ganz bewusst, ganz entschieden. Aber auch liebevoll. Denn Stress ist nicht immer schlecht. Manchmal treibt er uns an. Aber oft raubt er uns Energie – und den Blick für das Wesentliche. Mein Buch will diesen Blick zurückbringen.

    📖 Was steckt drin?

    Adieu, Stress! ist eine Sammlung von 120 Kurzgeschichten, jede nur eine Seite lang. Die Geschichten drehen sich um Alltagsthemen, die uns alle betreffen:

    • Entscheidungen
    • Veränderungen
    • Finanzen
    • Arbeitsleben
    • Austausch
    • Dankbarkeit
    • Kommunikation
    • Problemlösung
    • Wahrnehmung

    Ich habe sie in diese Kapitel aufgeteilt, um jeweils einen thematischen Schwerpunkt setzen. Jede Geschichte beginnt mit einem Zitat und lädt dazu ein, für einen Moment innezuhalten. Einige Texte sind sehr persönlich, andere beobachtend oder komplett fiktiv. Doch sie alle haben ein Ziel:
    Impulse geben, zum Nachdenken anregen, Gelassenheit fördern.

    ✍️ Warum so kurz?

    Unsere Aufmerksamkeitsspanne hat sich verändert. Social Media hat unsere Lesegewohnheiten geprägt. Ich wollte darauf reagieren – nicht mit noch mehr Ablenkung, sondern mit Konzentration:
    Eine Seite. Eine Geschichte. Ein Gedanke.

    Diese Kürze macht das Buch besonders geeignet für Menschen, die sagen: „Ich habe keine Zeit zu lesen.“
    Und gerade das ist das Paradoxe: Oft brauchen wir gerade dann, wenn wir keine Zeit haben, ein paar Minuten, um uns zu sammeln. Eine Seite kann reichen, um den Blickwinkel zu verändern.

    👥 Für wen ist das Buch?

    Ursprünglich habe ich es nur für mich geschrieben. Dann für meinen Mann – als Test, wie ein Online-Verkauf funktionieren könnte. Heute sehe ich das Buch als eine Einladung:
    An überforderte Mütter, die spüren, dass es auch anders gehen kann.
    An die Generation Z, die Orientierung sucht in einer lauten Welt.
    An alle, die bereit sind, sich selbst besser kennenzulernen – mit Leichtigkeit statt Leistungsdruck.

     Warum „Adieu“?

    Das französische Wort „Adieu“ hat für mich viele Bedeutungen. Ich habe selbst einige Monate in Frankreich gelebt. Mein Mann kommt aus Spanien, wo man ähnlich „Adiós“ sagt. Und in beiden Sprachen klingt etwas mit: ein Abschied mit Frieden. Ein Loslassen, das in sich rund ist.
    Und: Ich glaube an Gott – und für mich ist das „Adieu“ auch ein liebevoller Blick nach oben.

    👉 Im nächsten Blog erzähle ich, warum Perfektion nicht mein Ziel ist – und wie ich gelernt habe, Stress durch imperfektes Handeln zu reduzieren.

  • Wenn Geschichten Brücken bauen – Warum ich schreibe

    Ich habe über 450 Geschichten geschrieben – manche persönlich, manche fiktiv. Aber eines verbindet sie alle: sie wollen zum Nachdenken anregen. Nicht belehren, sondern begleiten.

    🌉 Worte als Verbindung

    Manchmal ist es ein stiller Gedanke, manchmal ein Gespräch, das nachhallt – und manchmal ist es einfach der Wunsch, verstanden zu werden. Für mich sind Geschichten mehr als Unterhaltung. Sie sind Brücken. Brücken zwischen Kulturen, Generationen, Perspektiven – und manchmal auch zwischen zwei Menschen, die sich im echten Leben vielleicht nie begegnen würden.

    Ich habe nie geplant, Autorin zu werden. Und doch schreibe ich seit Jahren. Still, für mich, abends auf dem Sofa, mit einer Tasse Tee in der Hand. Es war mein Rückzugsort – und mein Ventil.

    📝 Aus Gedanken wurden Geschichten

    2019 begann ich, erste Kurzgeschichten zu verfassen. Ohne Ziel, ohne Plan – einfach, weil es mir half, das Erlebte zu ordnen. Während meines dualen Masters, parallel zum Beruf und mitten in der Pandemie, war das Schreiben mein ruhiger Gegenpol. Es half mir, Dinge zu verarbeiten, sie aus einer anderen Perspektive zu betrachten – und oft sogar: zu verstehen.

    Ich schrieb auf Englisch, weil mein Studium und mein Umfeld international waren. Die Sprache floss, und mit ihr die Gedanken. Erst später übersetzte ich die Geschichten ins Deutsche, um sie auch meiner Familie und meinem Umfeld zugänglich zu machen. Dabei merkte ich: Diese Geschichten sind nicht nur für mich. Sie berühren andere. Sie geben Anstoß, Trost, Inspiration.

    📚 Ein Buch, das verbinden soll

    Als mein Mann und ich überlegten, wie wir seine Idee einer Online-Selbstständigkeit verwirklichen könnten, entstand unser erstes Produkt: mein Buch. Ein echtes Herzensprojekt – „Adieu, Stress!“ war geboren. Eine Sammlung von 120 Kurzgeschichten, jeweils nur eine Seite lang, eingeteilt in sieben Themenbereiche, die uns im Alltag begegnen: Entscheidungen, Veränderungen, Finanzen, Arbeitsleben, Austausch, Dankbarkeit – und immer wieder: das Leben selbst.

    Ich möchte mit diesen Geschichten Mut machen. Nicht, weil ich alles besser weiß – sondern weil ich weiß, wie wertvoll es ist, sich in den Erfahrungen anderer wiederzufinden. Besonders Mütter, junge Erwachsene oder Menschen in Umbruchsituationen sollen sich angesprochen fühlen.

    🧠 Geschichten, die haften

    Warum Geschichten? Weil Wissen allein nicht reicht. Wir wissen viel – aber wir handeln nur dann anders, wenn etwas uns emotional berührt. Wenn ein Bild im Kopf entsteht. Eine Szene. Eine Stimme. Eine Botschaft. Und genau das können Geschichten leisten. Sie bleiben im Gedächtnis – leise, aber dauerhaft.

    Ich habe bewusst auch fiktive Charaktere entwickelt, um bestimmte Lektionen auf metaphorische Weise zu vermitteln. Denn manchmal hilft ein Gespräch mit einem Käfer mehr als eine wissenschaftliche Abhandlung.

    👉 Im nächsten Blog erzähle ich dir, wie es zu unserem Buchtitel „Adieu, Stress!“ kam – und warum wir das Thema Stress neu definieren wollen.

  • Vom Chaos zur Klarheit – Wie alles begann

    Während meine Eltern wegzogen und ich plötzlich ganz auf mich allein gestellt war, begann eine Reise – nicht nur durch Länder, sondern auch zu mir selbst. Und irgendwann merkte ich: ich schreibe nicht mehr nur für mich.

    ✈️ Der Anfang war kein Plan

    Manchmal entstehen die wertvollsten Dinge nicht aus festen Zielen, sondern aus zufälligen Momenten. So war es bei mir. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal ein Buch veröffentlichen würde – und doch begann alles genau da, wo ich auf mich allein gestellt war: zwischen Studiensemestern, Koffern, Ländern und Lebensphasen.

    Meine Eltern zogen während meines internationalen Studiums weg. Ich blieb zurück. Es war der Beginn einer Reise zu mir selbst. Mein Auslandssemester in Frankreich und das anschließende Praktikum in Kanada haben mir nicht nur neue Perspektiven eröffnet, sondern auch neue Fragen gestellt: Wer bin ich eigentlich? Wo gehöre ich hin? Was möchte ich vom Leben?

    🧠 Corona, Master & Kurzgeschichten

    Zurück in Deutschland startete ich meinen dualen Master – mit einem Modul zur Persönlichkeitsentwicklung. Was für viele ein netter Zusatz war, wurde für mich zum Schlüsselmoment. Ich begann, meine Gedanken aufzuschreiben. Zuerst unregelmäßig, dann fast täglich. Und plötzlich waren da Kurzgeschichten. Mal ernst, mal heiter. Mal konkret, mal metaphorisch.

    Die Pandemie bot – so hart sie war – einen Raum für Stille. Für Reflexion. Für Worte.

    💍 Vom Ich zum Wir

    Während ich lernte, mit mir selbst klarzukommen, trat ein neuer Mensch in mein Leben. Ich verlobte mich, heiratete – und aus meiner persönlichen Reise wurde eine gemeinsame. Gemeinsam gingen wir neue Wege, wuchsen mit den Herausforderungen – und wurden Eltern.

    Die Geburt unseres Sohnes veränderte vieles. Aber vor allem veränderte sie den Blick auf das, was wirklich zählt. Stress bekam eine neue Bedeutung. Freiheit auch. Und plötzlich wurde aus einem Schreibprojekt eine echte Idee: Warum nicht all diese Gedanken teilen? Warum nicht anderen zeigen, dass Klarheit möglich ist, selbst im Chaos?

    📖 Der Grundstein für „Adieu, Stress!“

    So wurde das erste Buch geboren. „Adieu, Stress!“ ist nicht die Antwort auf alles – aber es ist ein liebevoller Versuch, in kleinen Geschichten große Fragen anzustoßen. Geschichten, die mitten aus dem Leben stammen und für andere vielleicht genau zur richtigen Zeit kommen.

    Denn wer kennt es nicht: Manchmal reicht ein einziger Impuls, um alles in ein neues Licht zu rücken.

    👉 Im nächsten Blog verrate ich, warum ich glaube, dass Geschichten Brücken bauen – und wie meine Erzählungen Menschen miteinander verbinden sollen.