Autor: Soha

  • 10 Frauen aus meinem Umfeld, die mich inspirieren – Gedanken zum Weltfrauentag

    Einleitung 

    Nach meinem Abitur, einem Doppelabschluss im Bachelor und Master, habe ich mich bewusst entschieden, Hausfrau und Mutter zu sein. Nicht aus Mangel an Ambition – sondern aus Überzeugung. Und nein, ich „versinke“ nicht zwischen Wäschebergen und Windeln. Im Gegenteil.

    Ich habe Zeit. Zeit zum Lesen. Zeit zum Nachdenken. Zeit für Begegnungen.

    Und genau in dieser Zeit ist mir klar geworden, wie viele außergewöhnliche Frauen es gibt – Frauen, die gestalten, führen, kämpfen, aufbauen, verbinden. Frauen, die leise Großes tun.

    Diese Serie ist mein persönlicher Einblick in die Top 10 Frauen, die mich inspirieren – manche schon lange, manche ganz neu.

    Und ich beginne mit einer Frau, die nicht nur Projekte leitet – sondern Räume schafft.

    Safia Noor – Die Brückenbauerin

    Safia Noor – Eine Frau, die Brücken baut, wo andere Grenzen sehen

    Manche Menschen gründen einen Verein.

    Safia Noor gründete einen Ort.

    Mit drei Kindern, einem Hauptberuf als Bürokauffrau, freiberuflicher Tätigkeit als Dolmetscherin für Urdu, Punjabi und Hindi – und unzähligen Projektverantwortungen – steht sie als Gründerin und Vorstandsvorsitzende hinter dem Vereinshaus Nasira e.V.

    Doch Zahlen und Titel werden ihr nicht gerecht.

    Das Vereinshaus Nasira e.V. ist interkulturell, interreligiös und international ausgerichtet – aber vor allem ist es ein Raum für Würde. Für Begegnung. Für Orientierung.

    Mit rund 70 Mitwirkenden schafft Safia Strukturen, die Integration nicht als Schlagwort, sondern als gelebte Realität begreifen.

    Sie leitet unter anderem:

    • das Projekt „Diskriminierung und antimuslimischer Rassismus“ (im Rahmen der CLAIM-Allianz),
    • das Projekt „Interkulturelle Integrationslotsen“,
    • interkulturelle Mediations- und Konfliktberatungen.

    Was mich besonders beeindruckt:

    Sie arbeitet an der Schnittstelle von Gesellschaft und Individuum.

    Sie begleitet Menschen zu Behörden, hilft beim Ausfüllen von Formularen, vermittelt bei Konflikten, organisiert Frauentreffs, Gesundheitsprojekte, Bildungsangebote. Sie baut Brücken zwischen Systemen und Menschen, zwischen Herkunft und Zukunft.

    Dabei ist sie selbst Mutter. Ehefrau. Berufstätige. Projektleiterin. Netzwerkerin.

    Und sie wirkt dabei nicht laut – sondern klar.

    Das Vereinshaus führt Projekte des Hessischen Ministeriums mit Unterstützung des Regierungspräsidiums durch, ist Mitglied im migrantischen Dachverband Hessen und arbeitet sowohl analog als auch digital. Integration wird hier nicht verwaltet – sie wird gestaltet.

    Was ich an Safia bewundere, ist ihre Haltung:

    Sie wartet nicht darauf, dass Strukturen gerechter werden. Sie baut sie selbst.

    Wer mehr über ihre Arbeit erfahren möchte, kann ihren Instagram Account nasira_ev besuchen.

    Und falls du dich engagieren möchtest – sie freut sich über Menschen, die mitwirken wollen.

    Sobia – Mitten im Menschsein

    Manche Frauen bauen Strukturen.
    Andere öffnen Räume im Inneren.

    Sobia ist für mich genau so eine Frau.

    Über sie bin ich überhaupt erst auf Safia gestoßen – und doch ist sie weit mehr als nur diese Verbindung. Sie ist eine Persönlichkeit, die mich durch ihre Tiefe, ihre Reflexion und ihre besondere Art zu denken beeindruckt.

    Was viele vielleicht nicht wissen: Sobia hat in ihrem Leben auch tiefes Leid erfahren und einen schweren Weg hinter sich. Gerade deshalb berührt mich ihre Geschichte so sehr. Denn anstatt daran zu zerbrechen, hat sie diesen Weg genutzt, um sich selbst zu finden – ihr wahres Ich, ihren Glauben und eine innere Ruhe, die man selten so authentisch erlebt.

    Ich bin ihr unglaublich dankbar dafür, dass sie ihre Geschichte mit mir geteilt hat. Es braucht Mut, so ehrlich auf das eigene Leben zu blicken und auch darüber zu sprechen.

    Heute nutzt sie genau diese Erfahrungen, um andere Menschen zu unterstützen. Besonders Frauen und Kinder begleitet sie dabei, Selbstregulationstechniken zu erlernen – Fähigkeiten also, die helfen, mit Emotionen, Stress und inneren Herausforderungen bewusster umzugehen. Gerade in einer Welt, die oft laut und schnell ist, schafft sie damit Räume für Ruhe, Reflexion und persönliches Wachstum.

    Was ich an ihr besonders bewundere, ist ihre Fähigkeit zur Reflexion. Sie kann über ihre Reise mit einer Klarheit sprechen, die zeigt, wie intensiv sie sich mit sich selbst, mit dem Leben und mit Gott auseinandergesetzt hat. Und gleichzeitig merkt man: Diese Reise ist noch nicht zu Ende.

    Vielleicht macht genau das sie so inspirierend. Sie ist nicht „angekommen“ im klassischen Sinne – sie ist unterwegs, bewusst und wach.

    Ein Satz von ihr ist mir besonders im Gedächtnis geblieben:

    “The moment we stop waiting at closed doors and step into the ones that have always been open, we discover the opportunities that were there all along.”

    Sobia plant, ihre Geschichte und ihre Gedanken irgendwann in einem Buch zu veröffentlichen. Und ehrlich gesagt: Ich freue mich schon jetzt darauf. Denn wenn ihre Worte auf Papier genauso kraftvoll sind wie in Gesprächen, dann wird das ein Buch, das viele Menschen berühren wird.

    Mehr über sie findet man auf ihrem Instagram Account mitten_im_mensch_sein und hier.

    Rameza – Die Feder, die Haltung zeigt

    Ein Bild von ihr habe ich bis heute vor Augen.

    Vor Palästina-Flaggen stand sie mitten in der Stadt. Nicht laut, nicht aggressiv – aber unübersehbar. Eine Aktion, mit der sie sich klar gegen den Krieg positioniert hat. Dieses Bild steht für mich sinnbildlich für Rameza: Mut, Haltung und die Bereitschaft, öffentlich Stellung zu beziehen.

    In Zeiten, in denen viele zögern, ihre Meinung klar auszusprechen, beeindruckt mich genau das an ihr. Sie versteckt sich nicht hinter vorsichtigen Formulierungen oder diplomatischen Floskeln. Sie formuliert präzise, pointiert und bleibt dabei immer nah am aktuellen Geschehen.

    Auf ihrem Instagram Account veröffentlicht sie regelmäßig Texte und Artikel, in denen sie gesellschaftliche und politische Themen aufgreift. Ihre Beiträge sind reflektiert, aktuell und klar positioniert – Gedanken, die viele fühlen, aber nur wenige so deutlich formulieren.

    Dabei bleibt sie nicht nur Beobachterin: Sie bringt sich aktiv in politische Gespräche ein, sucht den Austausch mit Politikerinnen und Politikern und versucht, ihre Perspektiven konstruktiv einzubringen. Für mich zeigt das, dass Engagement nicht nur aus Kritik besteht, sondern auch aus dem Willen, Dinge mitzugestalten.

    Ich habe einmal gelesen, dass sie sich sogar vorstellen könnte, eines Tages Bürgermeisterin zu werden. Und ehrlich gesagt: Diese Ambition finde ich bewundernswert. Menschen, die Missstände sehen und gleichzeitig bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, sind selten.

    Vielleicht ist es kein Zufall, dass ihr Account „Die Feder“ heißt. Denn Worte sind ihr Werkzeug – und sie nutzt sie bewusst.

    Wer ihre Texte lesen oder mehr über ihre Arbeit erfahren möchte, findet über ihren Linktree eine Übersicht ihrer Artikel, Projekte und Veröffentlichungen.

    Khola Maryam Hübsch – Klug, mutig, heldenhaft

    Manche Menschen begleiten einen über Jahre, ohne dass sie es wissen.

    Für mich ist Khola Maryam Hübsch genau so eine Persönlichkeit. Seit meiner Schulzeit verfolge ich ihre Arbeit – und jedes Mal, wenn ich sie im Fernsehen sehe oder einen ihrer Beiträge lese, denke ich mir: Genau so kann öffentlicher Diskurs aussehen.

    Ihr Kürzel KMH steht für mich für drei Dinge: klug, mutig und heldenhaft.

    Was mich an ihr besonders fasziniert, ist diese seltene Kombination aus analytischer Schärfe und spiritueller Tiefe. Sie bewegt sich selbstverständlich zwischen gesellschaftlichen Debatten, politischen Diskussionen und religiösen Fragen – ohne dabei belehrend zu wirken.

    Ihre öffentlichen Auftritte, sei es im Fernsehen oder auf Social Media, haben für mich etwas sehr Klarstellendes. Sie spricht ruhig, aber mit Überzeugung. Präzise, aber verständlich. Und vor allem: mit einer Haltung.

    Besonders beeindruckend finde ich auch ihre Podcasts bei Revue der Religionen. Wer ihnen zuhört, merkt schnell: Hier geht es nicht um oberflächliche Antworten, sondern um echtes Verstehen. Ihre Gespräche öffnen Perspektiven, stellen Fragen, die man sich selbst vielleicht nie gestellt hätte – und lassen einen oft mit einem erweiterten Blick auf Glauben, Gesellschaft und Identität zurück.

    Und dann ist da noch ein Buch in meinem Regal: Rebellion der Sehnsucht.

    Für mich ist dieses Buch ein kleines Diamantstück. Ich glaube, kaum ein anderes in meiner Sammlung ist so voller Markierungen. Fast jede zweite Seite hat einen Satz, der hängen bleibt, der zum Nachdenken zwingt oder etwas in Worte fasst, das man selbst schon lange gefühlt hat.

    Khola Maryam Hübsch vereint Wissen über die Welt mit einem tiefen Verständnis für Glauben. Und vielleicht ist genau diese Verbindung das, was sie so inspirierend macht.

    Wenn ich ehrlich bin, hat sie mich auch auf eine ganz persönliche Weise beeinflusst. Ein Stück meiner Motivation, selbst zu schreiben und meine Gedanken öffentlich zu teilen, kommt von ihr. Natürlich auf meine eigene Art und Weise – aber der Mut, überhaupt darüber nachzudenken, hat auch mit solchen Vorbildern zu tun.

    Manchmal braucht es genau solche Stimmen: Menschen, die zeigen, dass Intellekt, Glaube und gesellschaftliche Verantwortung sich nicht ausschließen – sondern gegenseitig stärken können.

    Shazia – Die Stimme des echten Lebens

    Manche Menschen beeindrucken nicht durch große Worte, sondern durch ihre Art zu leben.

    Shazia ist für mich genau so eine Person. Kennengelernt habe ich sie ursprünglich über die  Ahmadi Muslimischen Studentinnen Vereinigung Deutschland (AMSV). Schon damals fand ich sie unglaublich sympathisch – warm, offen und authentisch.

    Aber so richtig berührt hat mich Shazia später durch ihren Podcast Extrem Normal.

    Der Titel beschreibt eigentlich perfekt, was ich an ihr so inspirierend finde. In einer Welt, in der ständig nach außergewöhnlichen Lebensläufen gesucht wird, zeigt sie, dass ein erfülltes Leben auch einfach „extrem normal“ sein darf – mit all seinen Herausforderungen, Gedanken und kleinen Momenten.

    Ich merke immer wieder, dass ich mich richtig auf neue Folgen freue. Es ist einer dieser Podcasts, bei denen man nicht nur zuhört, sondern sich gleichzeitig verstanden fühlt.

    Was mich an Shazia besonders beeindruckt: Sie verkörpert für mich eine liebevolle, kreative Mutter – und gleichzeitig eine Frau, die ihren eigenen Weg konsequent gegangen ist. Neben Familie und Alltag hat sie auch noch einen Doktortitel erreicht. Eine Leistung, die viel Disziplin, Ausdauer und Leidenschaft verlangt.

    Und dann ist da noch ihre wunderbare Website: Snoorm.de

    Dort merkt man schnell, wie viel Kreativität und Persönlichkeit in ihrer Arbeit steckt. Alles wirkt durchdacht, authentisch und gleichzeitig leicht.

    Wenn ich an Shazia denke, sehe ich vor allem eines: ein Lächeln.Sie ist eine dieser Personen, die einem einfach positiv im Gedächtnis bleiben.

    Vielleicht liegt es auch daran, dass sie nicht nur geistig aktiv ist, sondern auch körperlich – sportlich, energiegeladen und immer in Bewegung.

    Für mich steht sie für eine Art von Inspiration, die oft unterschätzt wird: Das Leben aktiv, liebevoll und neugierig zu gestalten – ohne dabei die eigene Bodenständigkeit zu verlieren.

    Shiba – Von Mathe zu Masala

    Manche Menschen begleiten einen länger, als sie vielleicht selbst wissen.

    Shiba kenne ich tatsächlich schon aus meiner Kindheit. Damals war sie meine Mathe-Nachhilfelehrerin – und meine erste Anlaufstelle, wenn ich mit dem Fahrrad zu ihr fuhr, um Hilfe bei meinen Hausaufgaben zu bekommen.

    Ich erinnere mich noch gut an diese Zeit. Sie war immer geduldig, locker und herzlich.

    Heute, viele Jahre später, sehe ich sie wieder – nur in einer ganz anderen Rolle. Aus der Mathelehrerin ist eine leidenschaftliche Köchin geworden, die ihre Rezepte mit einer großen Community teilt.

    Auf ihrem Account shibaskitchen und ihrer Website Shiba’s Kitchen zeigt sie, wie unkompliziert und gleichzeitig unglaublich lecker pakistanische Küche sein kann.

    Ihre Seite ist für mich mittlerweile so etwas wie eine kleine Rettungsstation in der Küche. Wenn ich plötzlich viel zu viele Zucchini zu Hause habe und nicht weiß, was ich damit anfangen soll – schaue ich bei Shiba vorbei. Wenn ich meinen Mann mit einem richtig guten pakistanischen Gericht überraschen möchte – ebenfalls.

    Ihre Rezepte sind einfach erklärt, alltagstauglich und gleichzeitig voller Geschmack. Genau die Art von Kochen, die man gerne in den eigenen Alltag integriert.

    Und ihre Kochbücher sind tatsächlich die einzigen Kochbücher, die ich besitze.

    Ein kleines Dankeschön – für ihr Investment in mich damals als Kind. Denn manchmal merkt man erst Jahre später, wie sehr Menschen einen geprägt haben.

    Maniza – Freundschaft, Talent und ein Blick für besondere Momente

    Manche Menschen werden Teil deines Lebens – und bleiben es.

    Maniza gehört für mich genau zu diesen Menschen. Sie ist nicht nur eine inspirierende Frau in meinem Umfeld, sondern auch eine meiner engsten Freundinnen.

    Unsere Verbindung begann schon viel früher, noch bevor wir Mütter wurden. Wir haben gemeinsam in einer Studentenwohnung gelebt und schon damals gemerkt, dass wir auf derselben Wellenlänge sind. Diese Mischung aus Gesprächen, Lachen und gemeinsamen Momenten hat eine Freundschaft entstehen lassen, die bis heute trägt.

    Später kam eine weitere besondere Phase dazu: Unsere Erstgeborenen sind im gleichen Alter. Das bedeutet, wir haben das Mutterwerden quasi gemeinsam erlebt – mit all den Fragen, Unsicherheiten, Freuden und kleinen Chaosmomenten, die dazugehören.

    Was ich an Maniza besonders liebe, ist ihr Humor. Sie ist unglaublich witzig und gleichzeitig unglaublich talentiert. Diese Kombination haben wir besonders während unserer gemeinsamen ehrenamtlichen Tätigkeiten erlebt. In dieser Zeit konnte ich viel von ihr lernen – nicht nur organisatorisch oder kreativ, sondern auch menschlich.

    Und dann gibt es noch einen Moment, der für immer mit ihr verbunden bleibt: Maniza war meine Hochzeitsfotografin.

    Es gibt kaum jemanden, dem ich diesen Job lieber anvertraut hätte. Sie hat ein besonderes Auge für Emotionen und echte Momente – genau das, was gute Fotografie ausmacht.

    Auf ihrem Instagram-Account M|M Event Photography zeigt sie ihre Arbeit, und ich kann sie wirklich jedem empfehlen, der authentische und gefühlvolle Bilder liebt.

    Und als wäre das nicht genug Kreativität, hat sie inzwischen noch ein weiteres Projekt gestartet: Noor and Nila. Dort entstehen wunderschöne Produkte, von denen ich mir auch schon ein Set gegönnt habe – und ich kann nur sagen: absolut empfehlenswert.

    Maniza ist für mich eine dieser Frauen, die Kreativität, Humor und Freundschaft so selbstverständlich miteinander verbinden, dass man sich einfach glücklich schätzt, sie im eigenen Leben zu haben.

    Tuba – Worte, Organisation und kreative Energie

    Tuba kenne ich schon seit meiner Jugend. Schon damals ist mir etwas an ihr aufgefallen, das bis heute geblieben ist: ihre Offenheit und ihre besondere Art mit Worten umzugehen. Sie war immer jemand, der Gedanken klar formulieren konnte – eloquent, reflektiert und gleichzeitig nahbar.

    Umso schöner ist es für mich heute zu sehen, wie aktiv und vielseitig sie ihre Talente einsetzt.

    Über ihren Instagram-Account tubarahmann bekommt man einen Eindruck davon, wie breit ihr Engagement ist: Sie tritt bei Poetry-Slam-Events auf, schreibt eigene Texte, arbeitet im Team der Revue der Religionen mit und gehört zu den Menschen, die aktiv am Aufbau eines muslimischen Netzwerks beteiligt sind.

    Was mich an Tuba besonders beeindruckt, ist diese Kombination aus künstlerischem Ausdruck und organisatorischer Stärke. Ich hatte auch schon die Gelegenheit, mit ihr zusammenzuarbeiten – und war ehrlich gesagt ziemlich geflasht von ihrem Organisationstalent und ihrer Professionalität. Ein Niveau, das man wirklich nicht oft erlebt.

    Sie ist eine Künstlerin, die ihre Stimme auf unterschiedlichen Ebenen einsetzt: in Texten, auf Bühnen, in Projekten und Netzwerken. Und genau diese Vielseitigkeit macht sie für mich so inspirierend.

    Ramisha – Worte, die nachwirken

    Manche Menschen schreiben Texte.
    Und manche Menschen schreiben Texte, die bleiben.

    Ramisha gehört für mich eindeutig zur zweiten Kategorie.

    Über ihren Instagram-Account ramisha.khw teilt sie Gedanken, die reflektierend, kritisch und gleichzeitig unglaublich tiefgründig sind. Ihre Texte haben eine besondere Qualität: Sie bringen einen zum Nachdenken, manchmal auch zum Schmunzeln – und oft dazu, einen Moment länger über etwas nachzudenken.

    Für mich sind ihre Texte ein bisschen wie für andere eine gute Tasse Kaffee. Etwas, worauf man sich freut. Etwas, das man bewusst genießt.

    Doch ihre Persönlichkeit hört beim Schreiben nicht auf. Ramisha ist jemand, der ständig neue Ideen und Projekte entwickelt – oft mit dem Ziel, etwas Positives für andere Menschen zu schaffen. Hinter diesem Engagement steckt auch ihre eigene Lebensreise. Sie hat selbst eine sehr spannende und prägende Zeit hinter sich, die ihr eine besondere Perspektive auf das Leben geschenkt hat.

    Ich bin ihr unheimlich dankbar für das Vertrauen, ihre Geschichte mit mir zu teilen. Solche Einblicke sind nicht selbstverständlich.

    Was ich an ihr besonders bewundere: Schwierigkeiten haben sie nicht gebremst. Im Gegenteil – sie scheinen ihr eine unglaubliche Energie gegeben zu haben, Dinge für andere Menschen zu bewegen und Gutes zu schaffen.

    Und vielleicht macht genau das ihre Texte so besonders. Sie entstehen nicht nur aus Gedanken – sondern aus Erfahrung.

    Dazu kommt noch ihre Persönlichkeit: intelligent, witzig und – wie manche sagen würden – einfach eine richtig „coole Socke“. Sie ist einer dieser Menschen, deren Anblick allein schon ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

    Und vielleicht ist es kein Zufall, dass sie hier am Ende dieser Liste steht. Denn tatsächlich war sie die Person, die mich überhaupt erst auf die Idee gebracht hat, diesen Blog zu schreiben und diese inspirierenden Frauen sichtbar zu machen.

    Manchmal braucht es nur einen Gedanken, einen Impuls – und plötzlich entsteht etwas Neues.

    Du – die Leserin

    Die zehnte Person auf dieser Liste bist vielleicht… du.

    Die Frau, die sich die Zeit genommen hat, diesen Artikel zu lesen. Die bereit war, über den eigenen Alltag hinauszuschauen und sich mit den Geschichten anderer Frauen zu beschäftigen.

    Allein das ist schon etwas Besonderes. In einer Welt, in der wir oft nur mit uns selbst, unseren To-do-Listen und unserem eigenen Tempo beschäftigt sind, braucht es einen bewussten Moment, um innezuhalten und sich inspirieren zu lassen.

    Vielleicht hast du in einer dieser Frauen etwas entdeckt – Mut, Kreativität, Klarheit, Engagement oder einfach Menschlichkeit – das auch in dir schlummert.

    Und falls dieser Text gerade von einem Mann gelesen wird: Dann teile ihn doch gerne mit einer Frau aus deinem Umfeld, die dich inspiriert.

    Denn eigentlich gehört diese zehnte Kategorie nicht nur einer Person.
    Sie gehört auch all den Freundinnen, Bekannten und Wegbegleiterinnen um mich herum, die mein Leben allein durch ihre Präsenz liebenswerter machen.

    Manchmal sind es nicht große Titel oder öffentliche Auftritte, die Menschen inspirierend machen – sondern ihre Art zu sein.

    Schlusswort

    Wenn ich auf diese Liste schaue, fällt mir etwas auf: All diese Frauen bewegen etwas. In meinem Leben – und in den Leben vieler Menschen um sie herum.

    Und sie alle haben noch etwas gemeinsam: Sie sind Musliminnen.

    Ist das nicht ein Moment, um kurz innezuhalten und sich zu fragen, wie wundervoll eine Religion sein kann, die so viel Mut, Kreativität, Wissen und Engagement hervorbringt? Frauen, die mit oder ohne Tuch über dem Kopf schreiben, diskutieren, organisieren, gestalten, führen, lehren, kochen, fotografieren und inspirieren.

    Natürlich verbindet viele von ihnen ihre Kunst. Und natürlich verbindet sie ihr Glaube.

    Aber am Ende gibt es noch etwas Größeres, das uns alle verbindet: Menschlichkeit.

    Und vielleicht ist genau das die schönste Gemeinsamkeit von allen.

  • Wenn ich gerade keine Vorträge halte – was wirklich hinter den Kulissen geschieht

    Manchmal werde ich gefragt, ob es bei Haadi gerade ruhiger geworden ist, wenn keine Vorträge anstehen. Von außen betrachtet mag es so wirken, als würde wenig passieren. Doch Wachstum geschieht nicht nur auf Bühnen. Es geschieht im Alltag. Im Zuhören. Im Reflektieren. In Verantwortung.

    1. Ich lese – täglich

    Lesen ist für mich kein Zeitvertreib, sondern Fundament.
    Ich lese über gesellschaftliche Entwicklungen, Rollenbilder, Verantwortung, Werte und natürlich über Stress in seinen unterschiedlichsten Facetten.

    Stress zeigt sich selten isoliert. Er steckt oft in Leistungsdruck, in Erwartungshaltungen, im Vergleich mit anderen oder in der Informationsflut unserer Zeit.

    Alles, was ich lese, erweitert meine Perspektive – und fließt später in meine Vorträge ein.


    2. Ich höre zu – Müttern, Frauen und meinem Mann

    Ein großer Teil meiner Arbeit entsteht im Gespräch.

    Ich tausche mich mit Müttern und Frauen über ihre Herausforderungen aus. Ich diskutiere mit meinem Mann über aktuelle gesellschaftsrelevante Themen, über Verantwortung, Erziehung, Arbeit und Werte.

    Und immer wieder taucht Stress auf:

    • Stress durch Erwartungen
    • Stress durch Unsicherheiten
    • Stress durch Mehrfachbelastung
    • Stress durch innere Konflikte

    Diese Gespräche sind keine Nebensache. Sie sind gelebte Praxis und echte Einblicke in Lebensrealitäten.


    3. Ich übernehme Führung – als Vorsitzende einer Frauengemeinde

    Als Vorsitzende einer lokalen Frauengemeinde (als Teil der Lajna Imaillah, Frauenorganisation der Ahmadiyya Muslim Jamaat KdöR) trage ich Verantwortung auf unterschiedlichen Ebenen.

    Neben organisatorischen und administrativen Aufgaben gehören persönliche Gespräche, Entscheidungsprozesse und das Begleiten von Menschen dazu.

    Führung bedeutet hier für mich:

    • Verantwortung übernehmen
    • Entscheidungen treffen
    • unterschiedliche Perspektiven vereinen
    • emotionale Dynamiken verstehen

    Dabei lerne ich täglich – über Kommunikation, über Gemeinschaft und über Stress im sozialen Kontext.


    4. 24/7 Familie, Haushalt und persönliches Leben

    Und dann ist da noch das Leben selbst.

    Kinderbetreuung, Haushalt, Beziehung, Organisation – rund um die Uhr. Dazu bewusst eingeplante Momente für mich selbst, um Kraft zu schöpfen und zu reflektieren.

    Diese Mischung aus Routine und Herausforderung schenkt mir eine Balance, die mich wachsen lässt. Es ist nicht immer leicht, aber es ist stimmig.


    Warum Haadi nicht stillsteht

    Vielleicht wirkt es von außen so, als würde Haadi pausieren, wenn keine Veranstaltungen stattfinden.

    Doch in Wahrheit entsteht genau jetzt Substanz. Ich sammle Erfahrungen, beobachte Entwicklungen, reflektiere, wachse.

    Haadi ist nicht nur ein Projekt auf einer Bühne. Es ist eine Haltung, die im Alltag gelebt wird.

    Und ich weiß: In mir – und für die Zukunft – gedeiht gerade vieles.

  • Jahresrückblick 2025 – Begegnungen, Wachstum und neue Wege

    2025 war für mich ein Jahr voller Begegnungen, Lernen und persönlichem Wachstum. Ein Jahr, in dem sich viele kleine Schritte zu etwas Größerem zusammengefügt haben – beruflich wie privat. Dieser Rückblick ist eine Einladung, kurz innezuhalten, Dankbarkeit zu spüren und gleichzeitig mit Zuversicht nach vorne zu blicken.

    1. Gespräche, die bleiben

    Ein zentrales Element meiner Arbeit sind echte Gespräche – offen, respektvoll und auf Augenhöhe. 2025 durfte ich davon besonders viele führen.Gleich zu Beginn des Jahres habe ich im Januar eine Session in Ludwigsburg gehalten. Der direkte Austausch, die Fragen und die persönlichen Rückmeldungen haben mir erneut gezeigt, wie wichtig Räume sind, in denen über Stress, innere Balance und individuelle Wege gesprochen werden darf. Ein weiteres Highlight waren die Buchlesungen in London, in der Tooting und Roehampton Library. An einen Ort zurückzukehren, der für viele Menschen ein Raum des Lernens und der Begegnung ist, und dort aus meinen eigenen Texten zu lesen, war etwas ganz Besonderes. Diese internationalen Begegnungen haben meinen Blick geweitet und mich darin bestärkt, dass Stressbewältigung ein universelles Thema ist – unabhängig von Sprache oder Herkunft.

    2. Kooperation mit der Hochschule der Medien (HdM)

    Ein großer Meilenstein in diesem Jahr war die Zusammenarbeit mit der Hochschule der Medien Stuttgart. Innerhalb eines Jahres konnten zwei Projekte erfolgreich abgeschlossen werden. Die Ergebnisse dieser Kooperation sind vielfältig – eines der sichtbarsten ist meine heutige Webseite.Diese Zusammenarbeit war geprägt von Offenheit, gegenseitigem Vertrauen und frischen Perspektiven. Mein besonderer Dank gilt Prof. Weißmüller für seine Unterstützung und seine Bereitschaft, neue Wege zu ermöglichen. Ebenso danke ich den engagierten Studierenden, die mit Kreativität, kritischem Denken und großem Einsatz an den Projekten gearbeitet haben. Diese Kooperation hat mir gezeigt, wie wertvoll der Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft sein kann.

    3. Begegnungen im Rahmen des Forum der Kulturen

    Ein weiteres prägendes Erlebnis war das Kennenlernen des Forum der Kulturen. In diesem Rahmen durfte ich nicht nur einen Workshop halten, sondern wurde auch in einer Ausgabe erwähnt. Diese Anerkennung hat mich sehr gefreut – vor allem, weil sie zeigt, dass Themen wie Stressbewältigung, Vielfalt und gesellschaftlicher Dialog zunehmend miteinander gedacht werden.Der Austausch mit so vielen engagierten Menschen aus unterschiedlichen kulturellen und beruflichen Kontexten war inspirierend und hat mir neue Impulse für meine Arbeit gegeben.

    Persönliches Wachstum

    Neben all diesen beruflichen Erfahrungen war 2025 auch privat ein tief bewegendes Jahr. Ich durfte meinen zweiten Sohn zur Welt bringen – eine Erfahrung, die vieles relativiert, neu ordnet und gleichzeitig enorm bereichert. Dieses persönliche Wachstum hat auch meine Arbeit beeinflusst: mit mehr Geduld, mehr Tiefe und einem noch bewussteren Blick auf das, was wirklich zählt.

    Ausblick

    Mit all diesen Erfahrungen blicke ich hoffnungsvoll auf das neue Jahr. Ich freue mich auf weitere Begegnungen, neue Kooperationen und auf die vielen Gespräche, die noch entstehen dürfen. 2025 hat mir gezeigt, dass Entwicklung oft leise beginnt – und genau darin ihre Stärke liegt. Danke an alle, die Teil dieses Weges waren und sind.

  • Workshop-Report: Stressbewältigung in einer vielfältigen Gesellschaft – Teil der Bildungstage des Forum der Kulturen Stuttgart

    Im Rahmen der Bildungstage „fair lernen in Stuttgart“, organisiert vom Forum der Kulturen Stuttgart, durfte ich einen zweistündigen Workshop zum Thema „Stressbewältigung in einer vielfältigen Gesellschaft“ mit zwölf angehenden Erzieher:innen durchführen.

    Ich bin dem Forum der Kulturen sehr dankbar für diese Einladung – denn solche Formate zeigen, wie wichtig es ist, jungen Menschen Werkzeuge für ihren Alltag und zukünftigen Beruf an die Hand zu geben.


    Wie ich Workshops vorbereite – Erwartungen, Struktur, Sinn

    Zu Beginn jedes Workshops sammle ich Erwartungen ein, die in die Vorbereitung einfließen.
    Diesmal wünschten sich die Teilnehmer:innen:

    • alltagstaugliche Tipps gegen Stress
    • Unterstützung bei Prüfungsängsten
    • Strategien für den Umgang mit Kindern & Eltern

    Gleichzeitig orientiere ich die Struktur gern am „Why – How – What“ Prinzip nach Simon Sinek.
    Diese Art der Prozessgestaltung hilft den Teilnehmer:innen, zu verstehen, warum wir bestimmte Fragen stellen, wie sie reflektieren können und was sie daraus praktisch mitnehmen können.

    Unterstützt werde ich dabei von meiner beruflichen Erfahrung als Agile Master und meiner Moderationsausbildung bei Bosch: klare Arbeitsphasen, visuelle Strukturierung, aktive Einbindung und eine wertschätzende, sichere Atmosphäre.


    Wie der Workshop ablief – Verbindung aus Input & Interaktion

    Der Workshop bestand aus einem Wechsel von:

    • fachlichem Input
    • Gruppenarbeit
    • Einzelreflexion
    • Partnerübungen
    • Diskussionen aus der Praxis

    Die Antworten der Auszubildenden habe ich sichtbar für die Gruppe gesammelt.
    Gemeinsam haben wir wichtige Punkte „abgehakt“, um den roten Faden transparent zu halten – ein Vorgehen, das Orientierung und Sicherheit schafft.


    Meine Bücher als Ressource im Raum

    Ein besonderes Extra war diesmal, dass ich meine Bücher in der Mitte des Raumes ausgelegt habe.
    Immer wenn Teilnehmer:innen mit einer Aufgabe früher fertig waren, konnten sie entspannt darin blättern – ohne Druck, aber mit Neugier.

    Das hat zu schönen Gesprächen und zusätzlichen Aha-Momenten geführt.


    Was die Teilnehmer:innen mitgenommen haben – Originalfeedback

    Am Ende eines Workshops hole ich immer strukturiertes Feedback ein.
    Diesmal habe ich Mentimeter genutzt — anonym, schnell und ehrlich.

    🔎 Wie wurde der Workshop beschrieben? (3-Wort-Wolke)

    Begriffe wie
    „lehrreich“, „authentisch“, „inspirierend“, „sympathisch“, „hilfreich“, „entspannt“, „spannend“
    kamen besonders häufig vor.

    🌱 Was nehmt ihr für euren Alltag mit?

    Einige der Rückmeldungen:

    • „Selbstakzeptanz.“
    • „Dass Stress nicht immer schlecht ist.“
    • „80% sind genug.“
    • „Kein Perfektionismus mehr.“
    • „Methoden, die ich in Erinnerung behalte.“
    • „Dass jeder individuell reagiert.“
    • „Priorisieren. Planen. Vorbereiten.“

    Solche Sätze zeigen mir:
    Der Workshop hat etwas bewegt — und das ist das größte Geschenk für mich.


    Mein persönliches Fazit

    Die zwei Stunden waren intensiv, offen und voller Vertrauen.
    Ich habe deutlich gespürt, wie sich die Stimmung der Gruppe verändert hat — von Anspannung zu Verständnis, von Druck zu Entlastung.

    Ein großes Dankeschön an:

    • die zwölf Teilnehmer:innen
    • den Fotografen Michael Nickel
    • und besonders das Forum der Kulturen Stuttgart

    für diese bereichernde Zusammenarbeit im Rahmen der Bildungstage.

    Solche Räume zu gestalten gehört zu meinem Herzensthema:
    Menschen stärken. Stress reduzieren. Vielfalt wertschätzen.

  • Wie, wo, für wen? So halte ich meine Lesungen & Seminare

    Ob in Bibliotheken, Firmen oder Schulen – meine Lesungen und Seminare passen sich dem Publikum an. So wird aus einem Thema wie Stress eine gemeinsame Erfahrung, die inspiriert und verbindet.

    🎤 Lesungen & Seminare – individuell statt standardisiert

    Wenn ich gefragt werde, wo und wie ich meine Lesungen und Seminare halte, dann ist meine Antwort oft:
    „Es kommt darauf an – und genau das liebe ich daran.“
    Denn meine Veranstaltungen sind nicht an ein starres Format gebunden. Ich passe mich an die Gruppe, den Ort und das Ziel an – und genau das macht jedes Event einzigartig.

    📚 In der Bibliothek: ein Ort für Begegnung

    Drei meiner Lesungen fanden bisher in Bibliotheken statt – zwei davon in London, eine in Deutschland.
    Diese Orte bedeuten mir persönlich sehr viel. Sie stehen für Ruhe, Offenheit und Bildung – und schaffen eine Atmosphäre, in der meine Texte besonders gut wirken.

    In den Gesprächen danach entsteht oft das, was ich mir wünsche: offener Austausch über Stress, Familie, Kultur, Lebensthemen.
    Menschen begegnen sich über Worte – das ist für mich der schönste Moment jeder Lesung.

    👩‍👩‍👧‍👦 Veranstaltungen in Gruppen – Frauen, Eltern, Familien

    Ich durfte auch bereits bei FrauengruppenKrabbelgruppen und Eltern-Kind-Treffen lesen oder Impulse geben.
    Diese Formate sind oft besonders nah am Alltag der Teilnehmenden.
    Die Gespräche entstehen ganz natürlich – oft aus einem Satz, einer persönlichen Geschichte oder einer gemeinsamen Erfahrung heraus.

    Hier geht es nicht um Vortrag, sondern um Verbindung.

    🏢 Impulse in Unternehmen: Stress im Arbeitskontext

    Im Rahmen der „Be Fit“-Reihe bei Bosch UK habe ich einen Vortrag zum Thema Stressmanagement gehalten – vor 130 Teilnehmenden.
    Das Besondere: Der Vortrag war persönlich. Kein Standardmodell, keine PowerPoint-Schlacht.
    Ich erzählte von meinem eigenen Umgang mit Druck, von Perspektiven aus anderen Kulturen und von alltagstauglichen Strategien.

    Das Feedback zeigte mir: Impulse können wirken – wenn sie ehrlich sind.

    🏫 Mit Schüler:innen auf Augenhöhe

    Auch Schulen sind ein wichtiger Ort für meine Arbeit. In einem Klassenformat arbeite ich nicht mit Theorie, sondern mit echten Beispielen und Reflexion.
    Die Jugendlichen bringen eigene Gedanken ein – und gemeinsam entdecken wir, wie Stress entsteht und was uns helfen kann, ihn zu verstehen.

    Das Ziel ist nicht, Lösungen vorzusetzen, sondern Räume für Selbstwahrnehmung zu öffnen.

    🌿 Teil von Workshopreihen

    Ich biete meine Lesungen und Inhalte auch als Teil von Workshopreihen an – z. B. zu Themen wie:

    • Gesundheit & Wohlbefinden
    • Stress & Selbstfürsorge
    • Elternsein & innere Balance

    Diese Formate ermöglichen es, Inhalte über mehrere Termine hinweg nachhaltig zu vertiefen.

    📌 Fazit: Du bestimmst den Rahmen

    Egal ob 10 oder 130 Personen, ob in der Bibliothek, der Schule oder dem Unternehmen:
    Meine Lesungen und Seminare sind flexibel.
    Du sagst mir, was du brauchst – und ich gestalte den Rahmen so, dass er für dich passt.

    👉 Im nächsten Blog geht es um ein Thema, das in allen Formaten immer wieder auftaucht: Schlaf – und warum er der unterschätzte Schlüssel zu innerer Stärke ist.

  • Unser Wert Flexibilität – leben, wie es gerade passt

    Flexibilität ist für uns kein Kompromiss, sondern eine bewusste Entscheidung. Sie erlaubt es uns, auf das Leben zu reagieren, ohne dabei unsere Werte zu verlieren.

    🌊 Flexibilität als Grundhaltung

    In einer Welt, in der alles durchgetaktet ist, wirkt Flexibilität manchmal wie Luxus.
    Für uns ist sie essenziell.
    Nicht nur, weil wir Eltern sind – sondern weil wir glauben, dass nachhaltige Entwicklung nur mit Beweglichkeit im Denken und Handeln funktioniert.

    Flexibilität ist nicht „alles geht“ – sondern:
    „Es darf sich anpassen.“

    👨‍👩‍👦 Alltag mit Kind = Alltag mit Überraschungen

    Als Eltern wissen wir:
    Nicht jeder Tag ist planbar.
    Nicht jede Stunde verläuft wie gedacht.
    Mal ist das Kind krank, mal ist man selbst erschöpft, mal passt der Rhythmus einfach nicht.

    Deshalb bauen wir Flexibilität nicht nur in unser Familienleben ein –
    sondern auch in Haadi, unsere Produkte und unsere Zusammenarbeit.

    📚 Produkte, die mit dir mitgehen

    Unsere Bücher sind so gestaltet, dass du:

    • nur eine Seite lesen kannst, wenn du wenig Zeit hast
    • tiefer eintauchst, wenn du Raum dafür findest
    • nicht chronologisch lesen musst, sondern so, wie es gerade passt

    Wir möchten dir keine „Pflichtlektüre“ geben – sondern einen Begleiter, der sich deinem Tempo anpasst.

    🧘 Vorträge mit Spielraum

    Auch unsere Stressmanagement-Sessions folgen keinem festen Schema.
    Stattdessen entscheiden unsere Kund:innen:

    • Wann sie stattfinden
    • Wie groß die Gruppe ist
    • In welchem Format (vor Ort, online, hybrid)
    • Welche Inhalte gewünscht sind

    Denn nur wenn sich der Rahmen nach dem Bedarf richtet, kann das Thema wirklich wirken.

    💼 Flexibel arbeiten – auch für uns selbst

    Bei Haadi leben wir das, was wir weitergeben:

    • Keine starren Bürozeiten
    • Raum für Pausen
    • Projekte in Etappen
    • Fokus auf Qualität statt auf Quantität

    Manche Tage sind produktiv, andere ruhig. Und beides ist okay.

    Denn Flexibilität schafft Nachhaltigkeit – auch im Unternehmertum.

    👉 Damit endet unsere Haadi-Werte-Reihe – aber nicht unsere Reise.
    Demnächst findest du auf dem Blog weitere Beiträge rund um Stress, Balance und den Alltag zwischen Selbstständigkeit und Familie.

  • Unser Wert Inspiration – kleine Impulse mit großer Wirkung

    Oft braucht es keinen großen Plan, sondern nur einen kleinen Impuls. Inspiration kann aus einem Gespräch, einem Satz oder einer Geschichte entstehen – und genau das möchten wir mit Haadi bewirken.

    Inspiration ist keine Zauberei

    Viele denken bei Inspiration an große Reden, berühmte Persönlichkeiten oder bahnbrechende Ideen.
    Für uns beginnt Inspiration viel früher – und viel leiser.

    Ein Satz im richtigen Moment.
    Ein Lächeln, das Mut macht.
    Eine Geschichte, die etwas zum Klingen bringt.
    Das sind die Impulse, die wirklich etwas bewegen.

    🎯 Unsere Mission: Ermutigung statt Überforderung

    Bei Haadi wollen wir Menschen helfen, Stress besser zu verstehen und gelassener damit umzugehen.
    Nicht mit Dogmen, sondern mit Ideen.
    Nicht mit Druck, sondern mit Einladung.
    Denn oft wissen wir längst, was uns guttut – wir brauchen nur einen kleinen Anstoß, um wieder dorthin zurückzufinden.

    💬 Feedback, das uns antreibt

    In den letzten Monaten haben wir so viele Rückmeldungen erhalten – auf Lesungen, in Gesprächen, durch Nachrichten.
    Menschen erzählen uns:

    • Dass eine Geschichte genau im richtigen Moment kam
    • Dass sie sich verstanden fühlten
    • Dass sie etwas Kleines im Alltag geändert haben – und das Großes bewirkt hat

    Diese Worte inspirieren uns.
    Sie geben uns die Motivation, weiterzumachen. Weiterzudenken. Weiterzugeben.

    📚 Inspiration im Alltag verankern

    Unsere Bücher sind so aufgebaut, dass man sie flexibel lesen kann:
    Eine Seite. Ein Gedanke.
    Ideal für zwischendurch – oder um morgens oder abends einen bewussten Impuls zu setzen.

    Auch unsere Vorträge und Workshops folgen diesem Prinzip:
    Wenig Theorie, viel Praxis. Wenig Druck, viel Aha.

    🔄 Inspiration, die weiterwirkt

    Inspiration ist für uns nicht nur Input, sondern Bewegung.
    Wenn du etwas liest, hörst oder erlebst, das dich zum Handeln bewegt – sei es innerlich oder äußerlich – dann beginnt Veränderung.

    Haadi will diese Bewegung anstoßen, nicht vorgeben.
    Denn: Du entscheidest, was für dich passt.

    👉 Im nächsten und letzten Haadi-Werteblog geht es um etwas, das all das möglich macht: Flexibilität – nicht nur als Arbeitsmodell, sondern als Haltung.

  • Unser Wert persönliche (Weiter-)Entwicklung – Schritt für Schritt wachsen

    Wachsen passiert nicht nur automatisch – es ist eine bewusste Entscheidung. Für uns ist persönliche Entwicklung kein Druck, sondern ein Ausdruck von Dankbarkeit für das Leben.

    🌱 Entwicklung ist kein Wettlauf

    Im Leben wachsen wir automatisch – körperlich, altersbedingt, durch Erfahrungen.
    Aber echte persönliche Entwicklung beginnt da, wo wir bewusst hinschauen:
    Was tut mir gut? Wo will ich hin? Und: Wer will ich eigentlich sein?

    Für uns ist persönliche Weiterentwicklung kein Marketingbegriff, sondern ein gelebter Wert.
    Ein stiller Entschluss, sich nicht zu überfordern – aber auch nicht stehen zu bleiben.

    🧠 Lernen als Haltung

    Ich (Soha) liebe es zu lesen, zu reflektieren und mich mit neuen Gedanken zu beschäftigen – nicht, weil ich muss, sondern weil ich das Leben spannend finde.
    Für mich ist Lernen keine Last, sondern ein Geschenk.

    Gerade jetzt in der Elternzeit nutze ich bewusst die Freiräume, um zu lesen und zu denken – ohne festen Stundenplan, aber mit viel Neugier.
    Jeder neue Impuls, jedes gute Buch, jedes Gespräch mit klugen Menschen bringt mich ein Stück weiter.

    👶 Elternschaft als Wachstumschance

    Elternsein verändert vieles – auch in uns selbst.
    Man wird mit sich konfrontiert: mit Grenzen, mit Werten, mit Routinen.
    Und man lernt: Geduld, Achtsamkeit, Priorisierung.

    Wir sehen diese Phase als eine Chance zur Entwicklung – nicht als Karrierepause.
    Denn Entwicklung ist nicht daran gebunden, wo man gerade steht, sondern wie man mit dem umgeht, was einem begegnet.

    🎤 Aus der Reflexion zur Wirkung

    Aus diesen Gedanken entstand auch mein Vortrag zum Thema Stressbewältigung, den ich bei Bosch UK vor 130 Teilnehmenden gehalten habe.
    Es war keine theoretische Präsentation – sondern ein persönlicher Austausch.
    Ich durfte erzählen, was mir hilft, wie ich mit Druck umgehe und welche Werkzeuge ich anderen mitgeben kann.

    Diese Momente zeigen mir: Unsere Entwicklung kann andere inspirieren.

    🚶 Jeder geht seinen Weg

    Wir glauben:

    • Du musst keine Kurse belegen, um zu wachsen.
    • Du musst nicht alles planen, um dich zu entwickeln.
    • Du darfst in deinem eigenen Tempo gehen.

    Haadi will Raum schaffen für genau diese Prozesse – frei von Druck, aber voller Ermutigung.

    👉 Im nächsten Haadi-Blog geht es um das, was Entwicklung oft auslöst: Inspiration – und wie sie in kleinen Momenten entsteht.

  • Unser Wert Austausch – Begegnungen, die bereichern

    Echter Austausch bewegt – und inspiriert. Deshalb sind Gespräche, Kooperationen und Begegnungen ein fester Bestandteil unserer Arbeit bei Haadi.

    💬 Austausch ist mehr als Kommunikation

    In einer Welt voller schneller Nachrichten und oberflächlicher Smalltalks ist echter Austausch etwas Kostbares.
    Für uns bedeutet Austausch:
    Zuhören, Verstehen, Nachfragen.
    Es geht nicht darum, möglichst viele Meinungen zu hören – sondern darum, die richtigen Gespräche zur richtigen Zeit zu führen.

    Und genau das haben wir in den letzten Monaten immer wieder erlebt:
    Begegnungen, die bleiben. Gespräche, die verändern.

    📚 Wo Austausch passiert

    Unsere liebsten Begegnungsorte sind überraschend vielfältig:

    • Bibliotheken, in denen wir Lesungen halten – und hinterher persönliche Rückmeldungen bekommen, die uns tief berühren
    • Journalistische Interviews, in denen durch gute Fragen neue Gedanken entstehen
    • Kooperationen mit Studierenden, wie an der Hochschule der Medien Stuttgart – wo echte Win-Win-Momente entstanden sind
    • Besuche in Schulen, bei denen Schüler:innen uns ihre Sicht auf Stress, Zukunft und Gesellschaft schildern
    • Direkte Gespräche mit Leser:innen, die uns ihre Erfahrungen und Aha-Momente nach einer Geschichte mitteilen

    All das ist für uns nicht einfach Rückmeldung. Es ist Lernen im Dialog.

    🌍 Offenheit für Vielfalt

    Wir haben erlebt, wie bereichernd es ist, mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Lebensrealitäten zu sprechen:
    Ob mit Müttern in Elternzeit, mit Jugendlichen aus verschiedenen Kulturen oder mit älteren Menschen, die ihr Wissen teilen – jede Begegnung hat uns weitergebracht.

    Deshalb ist Austausch für uns nicht „nice to have“, sondern ein zentraler Wert von Haadi.
    Denn:
    Nur wenn wir offen sind für andere, bleiben wir lebendig.

    🔄 Austausch als Antrieb

    Viele unserer Ideen – auch für neue Produkte und Vorträge – entstehen genau durch diese Gespräche.
    Wenn jemand uns erzählt, wie schwer es fällt, Nein zu sagen …
    Oder wie stark sich Stress durch fehlende Unterstützung verstärkt …
    Dann wissen wir: Da gibt es Bedarf. Da können wir ansetzen.

    Austausch inspiriert uns, gibt uns Richtung und Sinn – und macht Haadi zu mehr als nur einer Firma.

    🤝 Wir bleiben im Gespräch

    Auch künftig möchten wir Räume schaffen, in denen echter Austausch möglich ist:

    • durch Lesungen
    • Workshops
    • Kooperationsformate
    • und vielleicht irgendwann sogar durch einen eigenen Podcast

    Denn unsere Überzeugung bleibt:
    Begegnungen mit Menschen sind die wertvollste Ressource, die wir haben.

    👉 Im nächsten Haadi-Blog geht es um einen Wert, der eng damit verbunden ist: Persönliche Entwicklung – als Reise, die nie endet.

  • Unser Wert Verantwortung – für uns und für andere

    Verantwortung heißt für uns: nicht nur für uns selbst sorgen, sondern auch anderen helfen, ein stressfreieres und erfüllteres Leben zu führen.

    🌱 Verantwortung beginnt im Kleinen

    Es gibt Werte, über die man viel sprechen kann – und solche, die man vor allem leben muss.
    Verantwortung gehört für uns zu letzterem.

    Als Eltern, als Partner, als Gründer – wir spüren jeden Tag, wie wichtig es ist, für das eigene Handeln einzustehen. Verantwortung bedeutet für uns nicht nur, „Pflichten zu erfüllen“.
    Es bedeutet:
    Initiative zu zeigen, wo andere noch zögern.
    Für sich selbst zu sorgen – und für andere, wenn es nötig ist.

    🌍 Warum wir uns privilegiert fühlen

    Wir betrachten uns als sehr gesegnet.
    Wir leben in einem sicheren Umfeld, haben Zugang zu Bildung, medizinischer Versorgung, einer funktionierenden Infrastruktur – Dinge, die für viele Menschen nicht selbstverständlich sind.

    Und genau aus diesem Bewusstsein heraus entstand unser Wunsch, etwas zurückzugeben.

    💧 Bücher mit Wirkung

    2024 haben wir beschlossen, pro verkauftem Buch 1 Euro an den Verein „Sustainable Growth Projects e.V.“ zu spenden – mit dem Ziel, einen Brunnen in Togo mitzufinanzieren.

    Warum ein Brunnen?
    Weil er das perfekte Symbol für unsere Mission ist:

    • Stress reduzieren, wo er existenziell ist
    • Zugang schaffen, wo bisher Mangel herrscht
    • und Lebensqualität fördern, mit ganz konkreten Mitteln

    Ein Brunnen schenkt nicht nur Wasser, sondern auch Zeit, Gesundheit und Perspektiven.

    💬 Verantwortung ist Haltung

    Verantwortung beginnt aber nicht erst mit einer Spende.
    Sie zeigt sich im Alltag:

    • Wenn wir ehrlich kommunizieren, auch wenn’s unangenehm ist.
    • Wenn wir unsere Meinung vertreten, ohne andere kleinzumachen.
    • Wenn wir Entscheidungen bewusst treffen – nicht aus Angst, sondern aus Überzeugung.

    Im Haadi-Alltag bedeutet das auch:
    Keine überhasteten Produktentscheidungen. Kein blindes Wachstum. Kein Content um des Contents willen.
    Qualität statt Quantität. Tiefe statt Tempo.

    🤝 Gemeinsam tragen – gemeinsam wachsen

    Wir möchten mit Haadi nicht nur eine Dienstleistung oder ein Produkt anbieten, sondern ein Bewusstsein fördern.
    Ein Gefühl dafür, dass jeder von uns etwas bewegen kann – wenn er Verantwortung übernimmt.

    Denn: Verantwortung macht nicht schwer – sie macht stark.

    👉 Im nächsten Haadi-Blog geht es um einen weiteren unserer zentralen Werte: Austausch – und warum er für uns so viel mehr ist als ein nettes Gespräch.